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Kaufland-Lehrlinge pflanzen Baum, pflegen Denkmal - und leiten in Radebeul einen Markt alleine

Kaufland-Lehrlinge pflanzen Baum, pflegen Denkmal - und leiten in Radebeul einen Markt alleine

Radebeul.Kaufland-Azubis waren gestern mit Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) in der Dresdner Heide unterwegs. Dort haben sie auf einem Grundstück der Stadt Radebeul eine Hainbuche gepflanzt.

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Die Kaufland-Azubis Eric Ressel und Tommy Otto pflanzen zusammen mit Tony Streit und Bürgermeister Bert Wendsche (v.r.n.l.) eine Hainbuche. Azubis aus ganz Sachsen leiten derzeit die Geschicke im Radebeuler Kauflandmarkt.

Quelle: Martin Förster

Radebeul. Kaufland-Azubis waren gestern mit Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) in der Dresdner Heide unterwegs. Dort haben sie auf einem Grundstück der Stadt Radebeul eine Hainbuche gepflanzt. Das nette Plätzchen unweit der Waldstraße bietet viel Raum für den Baum. Er soll dort in Ruhe wachsen und der Nachwelt noch lange erhalten bleiben. Nachhaltigkeit, Natur und Denkmalschutz stehen als Themen bei den Lehrlingen derzeit ganz oben. Denn die auswärtige Pflanzaktion ist Teil der gerade von ihnen gestalteten "Nachhaltigkeitswoche" im Kaufland-Markt in der Weintraubenstraße. In dem Discounter haben sie derzeit das Sagen. Fast 150 Azubis aus mehreren Filialen der Kette in Sachsen, aber auch aus Thüringen und Sachsen-Anhalt sind momentan in der Lößnitzstadt zu Gast. Bei dem firmeneigenen, von Wendsche als Schirmherren unterstützten Projekt "Azubis führen einen Markt" lenken sie vier Wochen lang die Geschicke in der rund 6000 Quadratmeter großen Filiale. Sie kümmern sich um das Sortiment, füllen die Regale auf, stapeln im Lager, beraten Kunden und kassieren ab - alles in Eigenregie. Chefs und Angestellte sind im Urlaub oder in anderen Filialen.

Einzig Verkaufsleiter Thomas Brühl schaut nach dem Rechten, lässt den im Schnitt 22 Jahre alten Azubis aber freie Hand. Ihre künftigen Geschäftsfelder sollen sie kennenlernen, erklärt Brühl. Die jungen "Führungskräfte" wurden in Spezial-Verfahren ausgewählt, für den Einsatz in den anderen Marktbereichen konnten Azubis ihr Interesse anmelden.

Respektiert man einen Chef, der jünger oder womöglich sogar Mitschüler ist? "Mit der Hierarchie gab und gibt es kein Problem", sagt Christian Kunig aus Crimmitschau. "Jeder hier arbeitet für den anderen." Das Azubi-Projekt ist Brühl zufolge Teil der Ausbildung der Lehrlinge. Alle würden später "zu 100 Prozent" übernommen. Seit 2010 findet das Projekt jedes Jahr statt - zunächst in Döbeln, dann in Grimma. Nun fiel die Wahl auf Radebeul, weil der Markt einer der größeren ist und zudem eine Fischtheke hat, erklärt Brühl. Heute machen die Gäste-Azubis weiter. Sie sollen das Denkmal "Weiberstein" nahe dem Kaufland auf Vordermann bringen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.10.2012

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