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Kamenzer Tafel gibt wieder Lebensmittel aus

Kamenzer Tafel gibt wieder Lebensmittel aus

Die Kamenzer Tafel startet neu durch: Ab sofort gibt die durch einen Brand geschädigte Einrichtung wieder Lebensmittel an sozial Bedürftige aus. In den letzten Tagen wurden dafür neue Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe der durch das Feuer in der Nacht vom 25. zum 26. Januar zerstören früheren Tafel-Räume hergerichtet.

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Gabriele Tenne (r.) und Gerlinde Lorenz können wieder anpacken.

Quelle: Uwe Menschner

Mit Hochdruck wurde in den vergangenen Tagen im Übergangs-Domizil gearbeitet, das sich direkt neben der Erstberatung des Jobcenters befindet. Die Besucher müssen vom gewohnten Standort aus nur "eine Ecke weiter gehen", wie Gabriele Tenne, stellvertretende Vereinsvorsitzende und Leiterin der Ausgabestelle, sagt. Am heutigen Sonnabend öffnet die Tafel von 14 bis 15 Uhr, am Dienstag und Mittwoch wie gewohnt von 13 bis 15 bzw. von 14 bis 16 Uhr.

Gabriele Tenne ist froh über die vielfältige Hilfe und Unterstützung, die der Tafelverein aus der Bevölkerung erhalten hat. "Ob Sach-, Geldspende oder Arbeitsleistung - alles wird gebraucht und wurde uns bisher reichlich zur Verfügung gestellt." Denn hinsichtlich der Brandschäden haben sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet: "Alles ist hinüber und muss entsorgt werden - Möbel, Kühlschränke, Installation, Akten ..." Mittlerweile ist die alte Ausgabestelle komplett beräumt. Ein warmes Mittagessen, wie es bisher samstags angeboten wurde, ist für die Zeit im Übergangsdomizil nicht möglich: "Das tut uns sehr weh, aber es geht leider nicht." Ziel allerdings ist, zum Jahresende wieder in die gewohnten Räume zurückzukehren. "Unser Vermieter hat uns zugesichert, dass er den zerstörten Gebäudeteil bis dahin wieder eins zu eins herstellt", so Tenne.

Von den Auswirkungen des Brandes betroffen ist auch das benachbarte "Fair-Kauf-Zentrum", ein Sozialkaufhaus, in dem Möbel, technische Geräte, Kleidung und Waren des täglichen Bedarfes zu niedrigen Preisen an Bedürftige verkauft werden und das vom "Aktiv vor Ort" e.V. betrieben wird. "Alles, was wir an gespendeten technischen Geräten in unserem Lager hatten, ist zerstört worden", so Leiter Andreas Crämer. Und weiter: "Der Aufenthaltsraum ist nicht mehr nutzbar, wir benötigen dringend neue Spinde." Der Betrieb wurde inzwischen wieder aufgenommen und läuft "mit Einschränkungen, trotz Brandgeruch und Nässe." Das Sozialkaufhaus und die Tafel arbeiten, obwohl sie von unterschiedlichen Trägern betrieben werden, eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig in der gegenwärtigen schwierigen Phase, wie Gabriele Tenne und Andreas Crämer übereinstimmend berichten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.02.2015

Uwe Menschner

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