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Internationaler Sommerpreis der Steher in Heidenau: Lachendes und weinendes Auge bei Sieger Birrer

Internationaler Sommerpreis der Steher in Heidenau: Lachendes und weinendes Auge bei Sieger Birrer

Begeisterung und Wehmut hielten sich beim Schweizer Steher-Europameister Mario Birrer nach seinem ersten und einzigen Auftritt auf der Radrennbahn in Heidenau die Waage: "Das hat unheimlich Spaß gemacht.

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Jan Eric Schwarzer (re.) beglückwünscht Mario Birrer zum Sieg.

Quelle: Daniel Förster

Das Publikum und die Atmosphäre sind grandios. Da bin ich doch etwas traurig, dass ich das erst jetzt kennengelernt habe und nur einmal erleben durfte", sagte der 34-Jährige, der mit seinem Singener Schrittmacher Helmut Baur den Internationalen Sommerpreis nach drei spektakulären Läufen gewann.

Weil die amtierenden Europameister jedoch ihre Laufbahn in diesem Jahr beenden, wird es kein Wiedersehen auf dem traditionsreichen Oval geben. Unter tosendem Applaus der 500 Zuschauer wurde das Duo nach dem Sieg feierlich verabschiedet. Zuvor hatten sie gemeinsam mit den anderen sechs Gespannen die Fans zu Begeisterungs- stürmen hingerissen. In allen drei Läufen über 15 km, 20 km und dem Finale über 25 km lieferten sich die Konkurrenten spannende Positionskämpfe und zeigten rasante Überholmanöver.

Den ersten Lauf entschied der aus Forst stammende Stefan Schäfer hinter dem Nürnberger Peter Bäuerlein vor dem Duo Birrer/Baur und dem erfahrenen Bielefelder Jan-Eric Schwarzer und Lokalmatador René Kluge für sich. Im zweiten Rennen heizte Schwarzer den anderen ein. Der 34-Jährige, der mittlerweile auf Mallorca lebt, sicherte sich mit einem fulminanten Schluss-Spurt den Sieg vor Birrer und Schäfer. Damit lag das Trio mit je vier Punkten nach den beiden Rennen gleichauf. Das Finale musste über den Gesamterfolg entscheiden. In den letzten 20 der insgesamt 100 Runden lieferten sich der Schweizer Europameister und Jan-Eric Schwarzer ein heißes Duell. Immer wieder wechselte die Führung, doch am Ende bewies Mario Birrer seine Steher-Qualitäten und hatte knapp die Nase vorn. Platz drei ging an Schäfer/Bäuerlein.

Die beiden Läufe im B-Wettkampf über 10 und 15 km entschied Patrick Wolfrum (Peitz) hinter Helmut Baur klar für sich. Auch Wolfrum, seit 2001 Stammgast in Heidenau, befindet sich auf Abschiedstour und präsentierte sich dem Heidenauer Publikum zum letzten Mal im Rennsattel. "Ich bin mehr als 20 Mal in Heidenau gefahren. Dieses Oval war wie mein zweites Zuhause. Die Bahn ist etwas kleiner als andere, dadurch sehr speziell. Ich habe das tolle Fluidum und das Publikum geliebt", meinte der gelernte Fliesenleger zum Abschied. Das Heidenauer Eigengewächs Steffen Kaiser einen guten vierten Platz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.07.2014

Astrid Hofmann

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