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Internationaler Bund übernimmt Sandberg-Kita in Radeberg

Internationaler Bund übernimmt Sandberg-Kita in Radeberg

Der Internationale Bund (IB) kommt nach Radeberg. Am Mittwochabend hat Radebergs Stadtrat in erstaunlicher Einmütigkeit beschlossen, dem IB, Verbund Sachsen, die Trägerschaft über die noch im Bau befindliche Kindertagesstätte am Sandberg zu übergeben.

Radeberg. Radeberg. Der Internationale Bund (IB) kommt nach Radeberg. Am Mittwochabend hat Radebergs Stadtrat in erstaunlicher Einmütigkeit beschlossen, dem IB, Verbund Sachsen, die Trägerschaft über die noch im Bau befindliche Kindertagesstätte am Sandberg zu übergeben. Nur ein Stadtrat hatte sich bei der Abstimmung seiner Stimme enthalten.

Der Stadtrat folgte damit der Empfehlung des Sozialausschusses, der sich ebenfalls für den IB ausgesprochen hatte. Allerdings gab es in diesem Gremium auch einzelne Befürworter für die Arbeiterwohlfahrt und den Arbeiter-Samariter-Bund. Für alle drei Träger sprach ihre Tarifbindung bei der Entlohnung der Mitarbeiter. Insgesamt hatten sich ursprünglich neun freie Träger um die neue Kita beworben. Eine Bewerbung davon wurde aber bereits Anfang Oktober zurückgezogen, informierte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) die Stadträte vor der Beschlussfassung.

Lemm erklärte, auch eine kommunale Trägerschaft sei in diesem Zusammenhang geprüft worden, habe sich aber für eine Kita mit 100 Plätze als nicht effektiv erwiesen. Zur Debatte stand auch die Frage, ob sich die Stadt nicht besser für einen schon in Radeberg agierenden Kita-Betreiber entscheiden sollte. Dann aber habe, so der OB, das Argument der Trägervielfalt und das vom IB vorliegende Betreiberkonzept überzeugt. Der IB ist einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er beschäftigt nach eigener Angabe bundesweit mehr als 11 000 Mitarbeiter in 700 Einrichtungen. In Sachsen betreibt er zehn Kindereinrichtungen, darunter eine in Herrenhut, eine in Lauta sowie mehrere im Raum Leipzig. Zu den Angeboten, mit denen er in der Bierstadt punkten konnte, gehören flexible, bedarfsgerechte Schließzeiten, eine naturnahe Bildung und Erziehung, Sprachangebote sowie gute Kontakte zu Tagesmüttern. Vielleicht sei die Übernahme der Radeberger Kita für den IB ein guter Start, mit seinen Kita-Angeboten künftig auch in unserer Region aktiver zu werden, meinte Siegfried Hennig (Linke) in der Diskussion.

Obwohl erst Mitte Oktober an dem Neubau im Radeberger Westen Richtfest gefeiert wurde, wollte sich die Bierstadt bei der Trägerbestimmung nicht all zu viel Zeit lassen, denn spätestens im April soll die Einrichtung eingeweiht werden. Andernfalls gingen dem künftigen Betreiber Landeszuschüsse verloren, merkte Lemm an. Außerdem besteht jetzt noch die Möglichkeit, beim Innenausbau auf den einen oder anderen Wunsch des IB einzugehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.10.2012

bl

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