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Interkultureller Tag in Kötitz: Hauptpreis bei Stadtwerke-Wettbewerb für Coswiger Projekt

Interkultureller Tag in Kötitz: Hauptpreis bei Stadtwerke-Wettbewerb für Coswiger Projekt

Hühnchensuppe mit Nudeln, Erbsen und Kokosnuss gab es gestern beim "Interkulturellen Tag" in der Mittelschule Kötitz. Hla Sabelle zeigte den Neun- und Achtklässlern, wie man burmesisch kocht.

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Auch um die Aufzucht der aus Südamerika stammenden Alpakas ging es gestern beim "Interkulturellen Tag" in der Kötitzer Mittelschule.

Quelle: Stephan Klingbeil

Die Radebeulerin lebte einst in Myanmar in Asien, war 2010 der Liebe wegen nach Sachsen gezogen. Ihr Sohn Mao kam 2011 hinterher und lernt seitdem in Kötitz. Kommendes Jahr will der 16-Jährige als einer von insgesamt vier Schülern mit Migrationshintergrund in der Mittelschule an der Kötitzer Straße den Realschulabschluss schaffen.

Derzeit werden an der Mittelschule 22 Kinder und Jugendliche aus zehn Nationen unterrichtet. Einige von ihnen sind Asylsuchende. Andere sind Kinder von Zuzüglern, die hier Arbeit fanden. Die Schule ist die einzige im Landkreis Meißen, die Deutsch als Zweitsprache im Unterricht anbietet. Der jährliche Anteil der Migranten, die dort rund ein Jahr lang Deutsch reden und schreiben lernen, liegt zwischen fünf und zehn Prozent.

Gestern stellten die Kinder gemeinsam mit Eltern und Lehrern ihre Kulturen und Wissenswertes aus ihren Heimatländern vor. Es gab internationale Musik und auch asiatischen Kampfsport. Es wurde burmesisch gekocht und Kinder lernten einiges über Aufzucht und Leben von Alpakas, die aus Südamerika stammen.

Dieser "Interkulturelle Tag" findet regelmäßig statt. Das Projekt ist beliebt und hat gestern den Hauptpreis des Stadtwerke-Nachwuchswettbewerbs gewonnen. Es wurde mit 1000 Euro prämiert - genau wie der zweite Hauptpreisgewinner. Der Luisenstift in Radebeul hatte mit seinem Austausch-Projekt mit St. Petersburg überzeugt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2013

Stephan Klingbeil

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