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Inspektion: Niederwarthaer Brücke wird halbseitig gesperrt

Inspektion: Niederwarthaer Brücke wird halbseitig gesperrt

Noch bis zum 7. August müssen sich Autofahrer auf Verkehrsbehinderungen auf der Niederwarthaer Brücke einstellen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), Niederlassung Meißen, führt derzeit die Brückenhauptprüfung an der markanten Elbquerung mit dem 77 Meter hohen Pylon und den roten Tragseilen durch.

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Mit Hubsteiger und Seilbesichtigungsgerät wurde die Brücke in Niederwartha geprüft.

Quelle: Martin Förster

Radebeul/Niederwartha. "Die Hauptprüfungen werden im Abstand von sechs Jahren gemacht", erklärt Niederlassungsleiter Klaus-Peter Lechler. Dabei müsse jedes Bauteil handnah inspiziert werden.

So sind in der letzten Woche mehrere Arbeiter auf Hubsteigern und mit Klettergurten in luftige Höhen gestiegen und haben mit einem Spezialgerät jeden Zentimeter der Tragseile unter die Lupe genommen. Derzeit laufe die Prüfung des Brückenüberbaus mittels eines Brückenuntersichtgeräts, informiert Lechler. Diese erste große Inspektion der Niederwarther Elbbrücke ist besonders wichtig. "Sie dient auch dazu, Gewährleistungsmängel aufzudecken, die dann von der Baufirma kostenfrei beseitigt werden müssen", erklärt der Lasuv-Niederlassungsleiter.

Alle Arbeiten erfolgen bei halbseitiger Sperrung der Elbquerung. Eine Ampelanlage regelt den Verkehr an den Prüffahrzeugen vorbei. Voraussichtlich ab dem 8. August haben die Autos wieder freie Fahrt. In drei Jahren erfolgt dann die nächste, weniger umfangreichere Brückeninspektion.

Die Niederwarthaer Schrägseilbrücke mit einer Spannweite von 192 Metern verbindet Niederwartha und Dresden-Cossebaude mit den gegenüberliegenden Coswig und Radebeul. Ende 2011 wurde das Bauwerk für den Verkehr freigegeben. Da war die Brücke schon nicht mehr ganz so neu. Seit Herbst 2008 stand sie bereits fix und fertig in der Landschaft, mit dem Makel, dass die Zufahrten noch fehlten. Die plante man aufgrund des Hochwassers von 2002 noch einmal um. Nichtsdestotrotz wurden Teile der Zufahrten beim jüngsten Juni-Hochwasser überschwemmt und die Brücke musste zeitweise gesperrt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2013

M. Arndt

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