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Insekten tappen an der Kirnitzsch in Lichtfallen - Anhand nachtaktiver Arten wird die Wasserqualität erforscht

Insekten tappen an der Kirnitzsch in Lichtfallen - Anhand nachtaktiver Arten wird die Wasserqualität erforscht

Die Insektenwelt in und an der Kirnitzsch lässt die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz genauer unter die Lupe nehmen. Dafür stellte zu später Stunde Insektenkundler Dr. Hanno Voigt zwei künstliche Lichtquellen und weiße Stoffstücke am Kirnitzschufer auf und lockte damit nachtaktive Insekten an.

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Blaues Licht im Kirnitzschgrund: Mit Hilfe der Lichtfalle fängt Dr. Hanno Voigt Insektenarten.

Quelle: Nationalparkverwaltung/Sina Klinger

Kirnitzschtal. Hunderte Köcherfliegen, Steinfliegen und kleinere Nachtfalter konnten nicht widerstehen. Und tappten in die Lichtfallen.

Voigt las fachmännisch alle Arten in seine Sammelbehälter, um sie später noch genauer zu bestimmen. "Die Ergebnisse erfährt die Nationalparkverwaltung im Herbst. Wenn alle Daten ausgewertet sind, sagen die gefangenen Insekten viel über die Wasserqualität und die biologische Vielfalt der Kirnitzsch aus", informierte Nationalparksprecher Hanspeter Mayr. Der Insektenexperte stellt nicht bei jeder Witterung seine Fallen auf. Optimale Bedingungen für diese Fangmethode sind große Dunkelheit, Windstille und Temperaturen von noch 17 Grad gegen 22 Uhr im Kirnitzschtal.

"Tagsüber sind diese Insekten im Ufergestrüpp nur schwer zu finden, an einer Lampe kann ich sie wesentlich leichter identifizieren und absammeln", erklärte Voigt. Mit Pinzette und Stirnlampe verbringt er dafür jedes Mal etliche Stunden in der Einsamkeit der Nacht. Zur Bestimmung der Fänge zieht er sich ins Labor zurück. Denn oft erst unter dem Mikroskop kann der Biologe die kleinen Tierchen exakt benennen. Acht Mal baut er in dieser Saison seine Lichtfallen auf.

Alle zehn Jahre lässt die Nationalparkverwaltung diese Untersuchungen an der Kirnitzsch durchführen. Durch sie lassen sich Veränderungen in der Wasserqualität erkennen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Silvio Kuhnert

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