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In Pirna-Copitz soll eine neue Kita entstehen - Stadt sucht Betreiber

In Pirna-Copitz soll eine neue Kita entstehen - Stadt sucht Betreiber

Eine neue Kindertageseinrichtung soll der Pirnaer Stadtteil Copitz erhalten. Die Verwaltung ist auf der Suche nach einem Betreiber. "Es können sich freie Träger und Elterninitiativen melden", informiert Stadtsprecher Thomas Gockel.

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Bei der Ausschreibung handelt es sich noch nicht um die Vergabe eines Auftrags. "Ziel des Interessenbekundungsverfahrens ist es herauszufinden, ob und zu welchen Konditionen ein freier Träger für die Kindertageseinrichtung gefunden werden kann", so die Stadt.

Fakt ist: Pirna braucht Kita-Plätze. Bis zu 120 zusätzliche Betreuungsplätze müssen laut Bedarfsplan in der Elbestadt geschaffen werden. Ab Sommer 2013 haben nicht nur Kinder ab dem dritten Lebensjahr einen Anspruch auf den Besuch eines Kindergartens, sondern auch Kleinkindern muss nach Vollendung des zwölften Lebensmonats ein Krippenbesuch möglich sein. Im Stadtteil Copitz rechnet die Verwaltung mit einem Mehrbedarf von 15 Krippen-, 36 Kindergarten- und 18 Hortplätzen. Den soll die neue Kita abdecken und mit Inkrafttreten des Rechtsanspruchs Anfang August 2013 ihren Betrieb aufnehmen.

Ein Neubau ist nicht vorgesehen. "Die Stadt strebt die Anmietung von Teilflächen im Objekt 'Lindenstraße 13' in Copitz an", berichtet Gockel. Das Gebäude erfuhr vor 14 Jahren eine Generalüberholung. Es wurde saniert und renoviert. Mieter sind ein Bistro, eine Physiotherapie sowie eine Kinderarztpraxis. Außerdem werden Räume von der Bildungsstätte für Soziales genutzt. "Die Anmietung ist zunächst befristet für zehn Jahre", so Gockel.

Das Platzproblem in Copitz wollte die Stadt ursprünglich anders lösen. Neben zusätzlichen Tageseltern sollte der Fehlbedarf durch Umstrukturierungen bei bestehenden Einrichtungen kompensiert werden. Angedacht war, dass die Kita "Kinderland" nur noch Krippen- und Kindergartenkinder besuchen. Dafür sollte sich im Gegenzug die Kapazität des Hortes "Die Schlaufüchse" erhöhen. "Im Gespräch mit den jeweiligen Trägern der Kindertageseinrichtungen, nach nochmaliger Prüfung der Gegebenheiten vor Ort, unter Einbezug bestehender Konzepte und unter Berücksichtigung personeller Möglichkeiten sind die Maßnahmen nicht um- zusetzen", sagt Steffen Köhler, Fach- gruppenleiter Schule und Soziales.

Der Mehrbedarf an Kita-Plätzen ist nicht nur dem Rechtsanspruch der Eltern geschuldet. Auch die Bevölkerungsprognose hat sich für die Kreisstadt verbessert. In einem Jahr erblicken im Schnitt rund 300 kleine Pirnaer das Licht der Welt. Dieses Niveau kann die Elbestadt in den kommenden Jahren halten. Der kleine Babyboom hat aber seinen Preis. Der städtische Anteil für die Betreuungsplätze könnte um eine Million Euro pro Jahr steigen.

Interessenten melden sich unter www.pirna.de oder bei der Fachgruppe Schule und Soziales, Am Markt 1/2, Tel.: 03501/556-378, E-Mail: fachgruppe40@pirna.de.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2012

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