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In Ottendorf-Okrilla sollen Wohnhäuser entstehen: Genossenschaft schließt Baulücke

In Ottendorf-Okrilla sollen Wohnhäuser entstehen: Genossenschaft schließt Baulücke

Lange Jahre dümpelte die historische Ortsmitte in Ottendorf-Okrilla mangels Initiativgeist vor sich hin. Nun will die Wohnungsgenossenschaft (WG) die Baulücke im Kernort schließen.

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Baulücke im Ortskern: Wo einst im "Schwarzen Ross" gebechert wurde, sollen Mehrgenerationenhäuser entstehen.

Quelle: Werner Peters

Ottendorf-Okrilla. Auf der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses des Gemeinderates wurden die anspruchsvollen Pläne erstmals öffentlich vorgestellt.

Dabei handelt es sich um ein 4400 Quadratmeter großes Areal zwischen Kirche und der S-Bahn-Station. Bis 2003 stand an dieser Stelle der Traditionsgasthof Schwarzes Ross, welcher bereits 1618 in der Ortschronik genannt wurde. Nach dessen Abriss wurde das Filetgrundstück jedoch nur noch als Parkplatz und Grünfläche genutzt, weil die Gemeinde lange Zeit den Wachberg als Eigenheimstandort favorisierte. Inzwischen zwingt aber die leere Gemeindekasse dazu, sich generell von nicht benötigten Grundstücken zu trennen.

Was für die Wohnungsgenossenschaft, welche bezahlbare Wohnungen bauen will, einen Glücksfall darstellt. "Wir haben das Grundstück aus gutem Grund der Gemeinde abgekauft", so der Vorstandsvorsitzende Lutz Herrmann. "Wir beabsichtigen hier, mehrere Mehrgenerationenhäuser zu errichten. Die Erdgeschosswohnungen werden vom Parkplatz bis in die Wohnungen hinein barrierefrei sein. Altersgerechte Wohnungen sind auch im ersten Obergeschoss geplant, während die zweite Etage Familien vorbehalten bleibt. Insgesamt kalkuliert Hermann, dessen Genossenschaft bereits 390 Wohneinheiten bewirtschaftet, mit rund 25 neuen Wohnungen.

Die Umsetzung der Pläne selbst wird ab 2017 etappenweise realisiert. In puncto Vermarktung braucht sich die Genossenschaft keine Gedanken machen. Der Ottendorfer Wohnungsmarkt, insbesondere preiswerter Wohnraum, wird durch die Nähe zu Dresden rege nachfragt, weiß Hermann. Auch das Umfeld spricht für sich. Der Einkaufsmarkt, Bäckerei und weitere Geschäfte sind fußläufig zu erreichen. In unmittelbarer Nähe der künftigen Mehrgenerationenhäuser befinden sich diverse Arztpraxen, Apotheken und eine Physiotherapie. Nur ein Sprung ist es bis zur S-Bahn. Und auf dem Gelände der Kirchgemeinde wird demnächst ein Kindergarten eingerichtet. "Unser Trumpf ist die städtische Infrastruktur bei ländlichem Umfeld", bringt es Herrmann auf den Punkt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2015

Werner Peters

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