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In Dresden wird bis Freitag ein Pegelstand von 4 Metern erwartet - Filmnächte sagen Generalprobe ab

In Dresden wird bis Freitag ein Pegelstand von 4 Metern erwartet - Filmnächte sagen Generalprobe ab

Der anhaltende Dauerregen lässt in Sachsen die Flüsse anschwellen. Bis zum Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst im Erzgebirge und in Ostsachsen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter, vereinzelt auch noch mehr. Für mehrere Landkreise, darunter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, wurde eine Unwetterwarnung herausgegeben.

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Quelle: dpa

Wie das Landeshochwasserzentrum meldet, schwellen die ersten Flüsse stark an. In Ostsachsen gelten Stand Dienstag 11 Uhr für die Neiße, den Schwarzen Schöps und die Pließnitz Warnstufe 2. In Dresden und Umgebung gilt bislang keine Warnstufe, die Pegel steigen aber teilweise stark an.  Wie die Stadt mitteilte, ruft das Umweltamt ab sofort vorsorglich die Hochwasser-Alarmstufe 2 für den Lockwitzbach aus.  Am Dienstagnachmittag um 15 Uhr steht der Pegel am Lockwitzbach bei 49 Zentimetern, also unterhalb der Richtwerte für die Alarmstufe 1 (60 Zentimeter) und 2 (80 Zentimeter).

In Dresden wurden am Dienstagnachmittag 3,04 Meter gemessen, rund ein Meter mehr als normal. Bis Freitag kommt nach Schätzungen des Landeshochwasserzentrums noch ein weiterer Meter dazu. An den sächsischen Elbpegeln Schöna, Dresden und Riesa werde jeweils die Alarmstufe 1 überschritten. „Es gibt aber keine größere Gefährdung“, sagte ein Sprecher. Anfang Juni hatte die Elbe in Dresden einen Höchststand von 8,76 Metern erreicht. Bei der Flutkatastrophe 2002 waren es 9,40 Meter.

Doch angesichts des bisherigen und vorhergesagten Niederschlags kann es zu einem schnellen Anstieg kommen. Ob und wie hängt von den tatsächlichen Regenmengen und deren lokalem Niedergang ab. wie die Stadt weiter mitteilte, besteht aktuell an der Vereinigten Weißeritz und der Elbe keine Hochwassergefahr.

 Die Dresdner Verkehrsbetriebe nehmen daher bereits am Dienstag 17 Uhr die Fähre zwischen Johannstadt und Neustadt wegen Hochwassers außer Betrieb, um Schiff und Anleger zu sichern.

Die Veranstalter der Filmnächte sagten vorsorglich ihre für Mittwoch geplante Generalprobe ab. Stand Dienstagnachmittag rechnet die Sprecherin aber mit einem planmäßig startenden Programm am Donnerstag.

Allein in Görlitz seien seit Montagmittag 44 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen, wie ein DWD-Sprecher am Dienstag mitteilte. Erst am Mittwoch soll der Regen nachlassen.

Im sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie zeigte man sich besorgt. „Das Wasser in den Flüssen wird wieder schnell ansteigen“, sagte der Sprecher des Landesamtes, Uwe Höhne. Die Hydrologen gehen davon aus, dass in der Nacht zum Mittwoch die höchste Hochwasseralarmstufe vier für die Lausitzer Neiße in Görlitz ausgerufen werden muss. Auch Spree, Schwarze Elster und Elbe seien gefährdet. „Die Lage ist prekär“, sagte Höhne am Dienstag. Wer an Flüssen oder Bächen wohne, sollte besonders wachsam sein.

dpa / sl / jv

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