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Im Pirnaer Gewerbegebiet an der B172 siedeln sich zwei neue Betriebe an

Im Pirnaer Gewerbegebiet an der B172 siedeln sich zwei neue Betriebe an

In eines der letzten Gebäude der ehemaligen Kunstseide zieht neues Leben ein. Seit der Wende stand das Produktionsgebäude an der B 172 leer. Nun wird es zum Firmensitz der Umzüge-Möbelmontagen-Transporte UTM Nischan.

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Das Unternehmerpaar Marion Nischan und Uwe Hartwig will die ehemalige Produktionshalle der Kunstseidenwerke zum Hauptquartier ihrer Umzugsfirma umbauen.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Wir benötigen Platz für unseren Fuhrpark", sagt Inhaberin Marion Nischan. Ihre 14 Sattelzüge bekommt sie am derzeitigen Standort an der Niedersedlitzer Straße in Dresden nicht mehr unter.

Das auf Privat- und Firmenumzüge spezialisierte Familienunternehmen wird mit der Erschließung der Brachfläche zwischen Bundes- und Kunstseidenstraße auch gleich beginnen. Zuerst wird das Außengelände flott gemacht und zu einem Parkplatz für die Umzugswagen umgebaut. Im Anschluss möchte die Unternehmerin gemeinsam mit ihrem Mann Uwe Hartwig auch die Halle auf Vordermann bringen.

Die Halle ist ein Koloss aus Beton und stammt aus dem Jahr 1987. Zu DDR-Zeiten nutzte sie das Kunstseidenwerk für die Produktion. Seit den 1990ern wurde in ihr ab und zu etwas eingelagert. Als Lager möchte sie auch künftig Marion Nischan nutzen. "Das Gebäude wird uns als Lagerraum für Umzüge und für Langzeiteinlagerungen dienen", berichtet die Chefin von 44 Mitarbeitern, die nicht nur europaweit Möbel transportieren, sondern auch auf deren Montage sowie auf Küchenauf- und -umbauten spezialisiert sind. Daneben entsteht im künftigen Hauptquartier eine Werkstatt für die Laster. Rund 650 000 Euro nimmt das Ehepaar für diese Investition in die Hand. Der Standort in Dresden bleibt als eine weitere Niederlassung erhalten.

UTM ist nicht der einzige Betrieb, der sich im Industrie- und Gewerbepark "An der Elbe" in Pirna ansiedelt. Auch auf der großen Wiese an der B 172 gegenüber von Möbel-Graf soll endlich gebaut werden. Lange Zeit lag die rund vier Hektar große Fläche brach. "Wir hatten immer auf eine große Ansiedlung gehofft", sagt Christian Flörke, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna (SEP). Das städtische Tochterunternehmen hat sich von diesem Traum nun verabschiedet. Die Fläche wird jetzt kleinteilig erschlossen. Dafür baut die SEP noch in diesem Jahr eine rund 100 Meter lange Straße. Sie wird auf das Areal führen und an ihrem Ende einen Wendeplatz erhalten. Das erste Grundstück ist bereits verkauft. Flörke spricht vom "Sahnestück".

An der Ecke Bundes-/Fabrikstraße plant die Pneuhage-Unternehmensgruppe den Bau einer Reifenservicestation für Pkws und Nutzfahrzeuge. Über rund 90 Standorte verfügt die Firma bundesweit. Einer befindet sich in Heidenau an der Güterbahnhofstraße. "Dort haben wir keine Kapazität mehr zu wachsen", sagt Heike Stübner, Prokuristin bei Pneuhage. Die Firma möchte ihr Serviceangebot erweitern, unter anderem auch mehr Kfz-Dienstleistungen anbieten.

"Der Standort in Pirna ist auch attraktiver als der jetzige", sagte Stübner. Zum einen wird das Unternehmen von der Straße aus besser zu sehen und für Kunden besser zu erreichen sein. Das Grundstück ist bereits gekauft. Im nächsten Jahr beginnt die Planung. Entweder noch 2015, auf jeden Fall aber 2016 soll die Reifenservicestation stehen und in Betrieb gehen. Pneuhage investiert rund 1,8 Millionen Euro in diesen neuen Standort.

Im Jahr 1995 begann die SEP mit dem Abbruch des Kunstseidenwerks und der Entwicklung des heutigen Gewerbegebiets auf dessen Areal. Von der reichlich 36 Hektar großen Fläche stehen für Ansiedlungen noch rund fünf Hektar zur Verfügung.

In Copitz-Nord hat die Stadtentwicklungsgesellschaft das Gewerbegebiet der TLG Immobilien übernommen. Auf die Vermarktung dieses Gewerbeparks möchte die SEP künftig den Blick lenken. Zurzeit ist noch der B-Plan in Arbeit. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres wird Baurecht bestehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.07.2014

Silvio Kuhnert

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