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Im November wird Bonnewitz vom Verkehr befreit

Im November wird Bonnewitz vom Verkehr befreit

Die Bauarbeiter auf der Ortsumgehung Bonnewitz kamen am Freitag ganz schön ins Schwitzen. Von oben brannte die Sonne, von unten dampfte der Asphalt. Die neue S177 zwischen der Äußeren Pillnitzer Straße und dem Bonnewitzer Berg nimmt immer mehr Gestalt an und geht der Fertigstellung entgegen.

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Bauleute verlegen den Asphalt auf der neuen S177 in Höhe von Liebethal.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Im Herbst werden wir den Abschnitt übergeben können", sagte Klaus-Peter Lechler, Leiter der Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Im November werden Autos und Lkws über die Ortsumfahrung rollen und können damit um Bonnewitz und dem Blitzer in der Tempo-30-Zone einen Bogen machen.

Die 5,9 Kilometer lange Strecke ist der dritte Abschnitt auf der künftigen Verbindungsroute zwischen den Autobahnen A17 und A4. Im Juli 2012 fiel der Startschuss für das Vorhaben im Norden des Pirnaer Stadtgebietes. Seither sind sieben Brückenbauwerke entstanden. "Es sind alle fertig bis auf die Wildunterführung", informierte Lechler. Aber auch dort schreiten die Arbeiten voran. Das gesamte Projekt liegt im Zeitplan. "Nur ein ganz früher Wintereinbruch könnte die Freigabe im November noch verhindern", so Lechler.

Ein Großteil der neuen Route ist bereits asphaltiert. Am Freitag bekam der Abschnitt ab dem größten Brückenbauwerk, der rund 208 Meter langen Überführung über den Bonnewitzer Grund bis kurz vor der Wildunterführung seine Schwarzdecke.

Der Asphalt war noch sehr heiß, als Verkehrs- und Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) der Baustelle am Freitagmittag einen Besuch abstattete. "Ich freue mich, dass die Bauarbeiten trotz des Umfangs der Arbeiten bisher planmäßig und problemlos verlaufen", so der Minister bei seiner Stippvisite während des Landtagswahlkampfes. Nicht nur der gesteckte Zeitplan wird eingehalten. Das rund 38 Millionen Euro teure Projekt wird auch das geplante Budget nicht sprengen.

Der nächste Abschnitt auf der insgesamt 33 Kilometer langen Strecke von der A17 bis zur A4 bei Pulsnitz, der sogenannten Ostumfahrung Dresden, wird die Ortsumgehung Wünschendorf/Eschdorf sein. Hier rechnet das Landesamt mit Baurecht im März 2015. Ziel ist es, im Anschluss an den Planfeststellungsbeschluss mit der Umsetzung zu beginnen. Der Teilabschnitt der S177 von Radeberg bis zur A4 befindet sich derzeit im Planfeststellungsverfahren. Für den Abschnitt über die Bundesstraße 6 bei Rosendorf werden gerade die Unterlagen erstellt. Sie sollen noch dieses Jahr bei der Landesdirektion Sachsen eingereicht werden. Der Ausbau der S177 bringe den Verkehr aus den Ortschaften heraus, erhöhe damit die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer in den Kommunen und entlaste die Einwohner von Lärm und Abgasen, listete Morlok einige Vorteile auf, die das Straßenbauprojekt mit sich bringt, in das der Freistaat insgesamt 210 Millionen Euro investiert.

In Sachen Südumfahrung Pirna hatte Morlok keine großen Neuigkeiten im Gepäck. Zumal immer noch das Planfeststellungsverfahren läuft. Mit dem entsprechenden Beschluss rechnet der Minister eventuell noch in diesem Jahr, wahrscheinlicher sei der Abschluss des Verfahrens aber erst in 2015.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.08.2014

Silvio Kuhnert

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