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Im November Entscheidung über Scheunenhof in Pirna

Im November Entscheidung über Scheunenhof in Pirna

Anfang November gibt es im Pirnaer Stadtrat ein Déjà-vu-Erlebnis. Wie vor zwei Jahren steht das Einkaufszentrum am Scheunenhof auf der Tagesordnung; und wie 2010 wird es wieder "nur" um Konzepte gehen.

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Die Stadtverwaltung hat sich mit der Geschäftsleitung Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen zu einem Gespräch getroffen. Dabei haben sie sich auf folgendes Ziel verständigt. "Edeka soll am 6. November ihr Konzept im Stadtrat vorstellen", sagte Stadtsprecher Thomas Gockel. Im Anschluss entscheiden die Räte, ob sie den neuen Entwurf akzeptieren.

Vor zwei Jahren stieß der Plan einer "Gläsernen Mall" des Dresdner Architekten Steffen Gebhardt auf das Wohlwollen des Stadtparlaments. Jedoch scheiterte die Realisierung, weil seinem Projektpartner Thomas Guggenmoos nicht gelang, Mieter für den Konsumtempel zu binden. Als ein Problem machte der Investor die von der Stadt geforderte Größe aus. Die Verkaufsfläche soll maximal rund 8000 Quadratmeter betragen. Guggenmoos meinte, dass nur ein kleines Einkaufszentrum, das sich mehr oder minder auf einen Lebensmittelmarkt konzentriert, oder ein großes, das um mindestens 4000 Quadratmeter zu einem "Altstadtcenter Pirna" aufgestockt werde, funktioniere. Die Stadträte votierten im Sommer 2011 für die abgespeckte Variante. Kurze Zeit später warf Guggenmoos jedoch das Handtuch.

Architekt Gebhardt holte Edeka ins Boot. Sein neues Konzept war eine Markthalle mit einem geschwungenen Glasdach. Doch weil bis heute noch kein Vertrag zwischen Stadt und Edeka zustande kam, der in Richtung Realisierung des Centers geht, gab der Architekt entnervt auf. Er zweifelte am ernsthaften Willen seines Partners, die Konzeption umzusetzen.

Die Stadtverwaltung bestellte die Edeka-Geschäftsleitung am Mittwochabend ins Rathaus. Sie forderte eine Stellungsnahme. Edeka habe geworben, weiterhin an dem Projekt arbeiten zu dürfen, informierte Stadtsprecher Gockel. Bereits vor dem Gespräch mit der Rathausspitze erklärte das Unternehmen, dass es weiterhin als Investor zur Verfügung stehe. In dem neuen Konzept sollen Erkenntnisse, die im Rahmen der Projektentwicklung gewonnen wurden, einfließen. Außerdem wolle Edeka "auch den Forderungen zur Wichtigkeit des Dohnaischen Platzes in Form und Gestaltung unseres Vorhabens, Rechnung tragen", heißt aus der Firmenzentrale.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.09.2012

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