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Ideenschmiede für Copitzer Natursee

Naherholungszentrum Ideenschmiede für Copitzer Natursee

Für das Areal des Naherholungszentrums (NEZ) möchte die Stadt Pirna einen neuen Bebauungsplan erarbeiten. Der Eigentümer des Geländes rund um den Natursee in Copitz, die Stadtwerke Pirna (SWP), haben nun erste Gestaltungsziele vorgelegt.

Vom Waldcampingplatz aus bietet sich ein idyllischer Blick auf den Copitzer Natursee.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Für das Areal des Naherholungszentrums (NEZ) möchte die Stadt Pirna einen neuen Bebauungsplan erarbeiten. Der Eigentümer des Geländes rund um den Natursee in Copitz, die Stadtwerke Pirna (SWP), haben nun erste Gestaltungsziele vorgelegt. Diese umfassen nicht nur den Campingplatz und den Sandstrand mit der Beachvolleyball-Anlage, sondern auch die Parkplätze, die Massa-Halle sowie Brachflächen in der Nachbarschaft. Ein Schwerpunkt des B-Planverfahrens sei die bauplanungsrechtliche Sicherung des Bestandes des Waldcampingplatzes, sagte Architekt Uwe Kunze bei der Präsentation der Gestaltungsideen am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss. Rund 200 Stellplätze haben die Stadtwerke samt Sanitär-, Sozial- und Wirtschaftsgebäude seit 2002 am Nordufer des Natursees anlegen lassen. Darunter sind allerdings auch Schwarzbauten. Die Erweiterung im Jahr 2006 erfolgte ohne Baugenehmigung. Mit dem neuen B-Plan sollen diese Stellplätze legalisiert werden (DNN berichteten). Darüber hinaus möchten sich die Stadtwerke die Option für eine weitere Vergrößerung sichern. Auf der sogenannten Anglerwiese im Westen des NEZ-Areals soll die Möglichkeit für die Schaffung weiterer 24 Stellplätze eröffnet werden. Außerdem möchten die Stadtwerke sich die Option des Baus zum einen von Bungalows sowie zum anderen einer Gaststätte mit Seeterrasse, Mehrzweckraum für Feiern und Kegelbahn offen halten.

Der Standort für die Campingklause am Nordufer stieß aber bei Stadträtin Franziska Kuhne (Grüne) auf keine Gegenliebe. „Eine Gaststätte am See halte ich für problematisch. Die Wiese wird von Badegästen genutzt“, sagte sie und schlug vor, die Gastronomie an einen anderen Ort zu verlegen. SWP-Geschäftsführer Herbert Marquard zeigte sich dem Vorschlag gegenüber nicht verschlossen. Da künftig einmal Rezeption und Gaststätte zusammengelegt werden sollen, könne man überlegen, die Klause mehr in das Campingareal hinein, in die Nähe des jetzigen Rezeptionsgebäudes zu rücken, meinte er.

Im Süden schwebt den Stadtwerken eine Ein- bzw. Reihenhaussiedlung vor. Die Häuser könnten auf dem jetzigen Eingangsbereich mit dem ehemaligen Kassenhaus stehen. Dafür soll ein neuer Eingang zum NEZ direkt vom Parkplatz an der Birkwitzer Straße aus geschaffen werden. Die Möglichkeit einer Wohnbebauung möchte die Stadt auch auf dem Grundstück der Massa-Halle sowie der Brache an der Tankstelle schaffen.

Silvio Kuhnert

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