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Hoteliers und Gastronomen an der Elbe hoffen auf goldenen Herbst

Hoteliers und Gastronomen an der Elbe hoffen auf goldenen Herbst

Pirna/Meißen. In den Ausflugs- und Erholungsorten entlang der Elbe in Sachsen ist acht Wochen nach dem Hochwasser weitgehend Normalität eingekehrt. Sowohl in der Sächsischen Schweiz als auch in der Weinregion um Meißen sind geschlossene Häuser und Lokale nur noch die Ausnahme.

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Auch der Elberadweg belebt den Tourismus langsam wieder.

Quelle: Tanja Tröger

„Der Tourismus ist wieder in Gang gekommen“, sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, Tino Richter.

Es gebe keine Stornierungen mehr und viele kurzfristige Buchungen. Im Elbsandsteingebirge, einem der beliebtesten Urlaubs- und Ausflugsgebiete des Freistaates, sind die Hotels wieder gut gefüllt. Nur fünf Einrichtungen mit großen Schäden blieben länger geschlossen, sagte Richter. Betroffen seien damit nur fünf Prozent von insgesamt 10 000 in der Region zur Verfügung stehenden Betten. Für diese Anbieter sei die Saison wohl gelaufen. Laut Richter hat sich für die Sächsische Schweiz die verstärkte Werbung nach der Katastrophe ausgezahlt. „Die Sommerferien haben schon nochmal für einen guten Ansturm gesorgt.“ Trotzdem geht Richter davon aus, dass der Ausfall durch das Hochwasser nicht aufgeholt werden kann.

„Wir rechnen mit Einbußen von bis zu 20 Prozent bis Jahresende.“ Die heimliche Hoffnung liege aber auf einem goldenen Herbst, der traditionell Wanderer und Radtouristen sowie Ruhe suchende Naturliebhaber anlocke. „Die Felslandschaft ist da wie eh und je, die Wanderwege sind intakt.“ Auch Hoteliers, Wirte und Winzer im Sächsischen Elbland setzen auf die kommenden Monate. „Der Tourismus läuft, die Buchungssituation für den Herbst ist gut“, sagte Kerstin Rosenbaum vom Tourismusverband in Meißen.

„Auch der Elberadweg belebt sich zunehmend.“ Bis auf zwei Hotels in Meißen und fünf Sehenswürdigkeiten gebe es keine Einschränkungen. Eine Prognose zu den Einbußen wagt der Verband noch nicht. Die Hoffnungen liegen auf einer guten Weinsaison und 2014. „Wenn nicht ein neues Hochwasser kommt.“

dpa

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