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Hort und Schule wollen drei Räume ein Jahr lang teilen

Diesterweg-Grundschule in Copitz Hort und Schule wollen drei Räume ein Jahr lang teilen

An der Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz wollen Hort und Schulleitung die gemeinsame Nutzung von Zimmern im kommenden Schuljahr testen. Nach ausführlichen Gesprächen haben sich Schulleitung, die Elterninitiative Hort „Die Schlaufüchse“ e. V. sowie die Stadt Pirna auf eine Doppelnutzung von insgesamt drei Räumen geeinigt.

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Quelle: dpa

Pirna.  An der Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz wollen Hort und Schulleitung die gemeinsame Nutzung von Zimmern im kommenden Schuljahr testen. Nach ausführlichen Gesprächen und Abwägung aller praktikablen Möglichkeiten haben sich Schulleitung, die Elterninitiative Hort „Die Schlaufüchse“ e. V., die den Hortbetrieb im Schulhaus absichert, sowie die Stadt Pirna auf eine Doppelnutzung von insgesamt drei Räumen im Erdgeschoss geeinigt, teilte am Mittwoch Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin mit. Die Doppelbelegung sei zunächst auf ein Jahr begrenzt. Damit sei man einer Forderung der Elterninitiative gefolgt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Auf der jüngsten Stadtratssitzung in der vergangenen Woche haben Eltern und Kinder gegen den Platzmangel an der Schule vor und im Rathaus demonstriert. Bislang standen für Hortbetreuung und Unterricht ausreichend Räume zur Verfügung. Jedoch sind in den vergangenen Jahren die Schülerzahlen angestiegen. Für das neue Schuljahr gibt es rund 90 Anmeldungen von ABC-Schützen, so dass es nach den Sommerferien vier statt bisher drei erste Klassen gibt. Hinzukommt, dass an der Diesterweg-Grundschule Flüchtlingskinder in zwei DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) die deutsche Sprache erlernen. Sie wechseln nach den Ferien in den regulären Schulbetrieb über. Damit gibt es auch in den Klassenstufen zwei und drei jeweils vier Klassen. Um allen Kindern ein Klassenzimmer bieten zu können, müssen Horträume in Beschlag genommen werden.

Die Doppelnutzung wurde nach den Winterferien schon einmal in einem Raum ausprobiert. Dies verlief allerdings nicht reibungslos. So beklagten sich Eltern darüber, dass ihre Kinder ständig Tische und Stühle rücken müssten – und zwar einmal nach Schulschluss, um Platz für die Hortbetreuung zu schaffen. Danach mussten alle Möbel wiederum für den Unterricht am nächsten Tag zurückgestellt werden.

Die Situation mit dem Möbelrücken möchte die Stadt entschärfen. Dazu kam die Verwaltung am Mittwoch mit Schule und Hort zu einer Beratung zusammen, um „die Anpassung der Möblierung“ festzulegen und so „die Doppelnutzung der drei Räume einrichtungstechnisch zu gewährleisten“, wie es in der Mitteilung aus dem Rathaus heißt. Sprich, es wird unter anderem geschaut, inwieweit die Anordnung der Schulbänke vom klassischen Reihenschema abweichen kann. Im Oktober wollen alle drei Parteien den ersten Praxistest auswerten.

Von Silvio Kuhnert

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