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Holzspielzeug aus zwei Jahrhunderten in Pirna

Holzspielzeug aus zwei Jahrhunderten in Pirna

Die Firma Lego ist weltweit für ihre Plastebausteine bekannt. Die Geschichte des Unternehmens begann jedoch in einer Tischlerei, die ab 1932 Holzspielzeug baute.

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Die ersten Nussknacker wurden in Thüringen und nicht im Erzgebirge geschaffen, meint Norbert Kutta und baut einen "alten Knacker" für die Ausstellung auf.

Eine Lego-Ente aus Holz zeigt ab Sonntag das Stadtmuseum Pirna. Sie ist Bestandteil der Sammlung von Norbert Kutta. Ob Puppen, Tiere, Autos, Züge, Burgen oder Schlösser - seit über 40 Jahren sammelt er Figuren und Spielsachen aus Holz. Unter dem Titel "Von der Matroschka bis zur Ritterburg" ist vom 2. Dezember bis zum 24. Februar eine Auswahl seines reichhaltigen Fundus im Museum der Elbestadt zu sehen.

Mit zwölf Jahren begann seine Leidenschaft für Holzspielzeug. Der gebürtige Westberliner half bei den Weihnachtsausstellungen der Sammlerin Gertrud Weinhold in den Messehallen am Funkturm mit. Kutta steigerte sein Wissen auf volkskundlichen Reisen mit ihr durch Deutschland und Polen sowie bei der Mitarbeit im Depot der Sammlung Weinhold im heutigen Museum Europäischer Kulturen. Diese Erfahrungen schärften seinen Blick für Raritäten und Originale, wenn er Trödel- und Flohmärkte durchstöbert. Ob aus dem Erzgebirge, Thüringen, Böhmen, Russland, Schweden oder gar Japan sowie von den Hopi-Indianern - Figuren und Spielzeug aus aller Welt schmückt sein Haus in Garching bei München. Einen Querschnitt aus den letzten zwei Jahrhunderten hat er für die Ausstellung nach Pirna gebracht. Dort sind auch Spielsachen aus der Region zu sehen, wie ein Boot des Schiffeigners Kurt Boden, das er für seine Söhne einst baute, die Puppenstube "Landhaus Jutta" aus dem Jahr 1935 oder ein Nachbau der Dresdner Schwebebahn, die der Künstler Johannes Beutner für seine Kinder zum Spielen fertigte. S.K.

aus dem programm

Sonnabend, 8. und 22. Dezember, jeweils 15 Uhr: Schüler der Musikschule Sächsische Schweiz spielen weihnachtliche Weisen.

Sonnabend, 15. Dezember: Familiennachmittag im Advent - 13 bis 17 Uhr: Holzbasteleien mit Kunsthandwerkern aus der Region; 14 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Kinderprogramm; 16.30 Uhr: Zeichentrickfilm "Die Abenteuer des Burattino"; Eintritt: vier, Kinder zwei Euro (Kosten für das Bastelmaterial werden individuell berechnet und sind bei den Kunsthandwerkern zu bezahlen)

Freitag, 28. Dezember, 15 Uhr: "Die Bremer Stadtmusikanten" - Puppentheater mit Cornelia Fritzsche; Eintritt: sechs, erm. vier Euro

Sonnabend, 12. Januar, und Sonntag, 3. Februar, jeweils 17 Uhr: Nachts im Museum; Eintritt, vier, Kinder drei Euro

Sonnabend, 2. Februar, 19.30 Uhr: Beim 63. Galeriekonzert spielt die Gruppe "Rozhinkes" (Leipzig) Klezmer-Musik. Eintritt: 12, ermäßigt zehn, Schüler und Studenten fünf Euro.

Stadtmuseum Pirna, Klosterhof 2, Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr; Eintritt: vier, ermäßigt drei Euro

Internet: www.museum-pirna.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.12.2012

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