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Hoffentlich hält's

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Zwei Großkampfplätze haben die Fluthelfer derzeit in Radebeul: Die durch eine Sandsackblockade geschützte Kötzschenbrodaer Straße und den Montagnacht aufgeschobenen Damm in Fürstenhain.

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Dieser Sandsackdeich hält die Elbefluten von der Kötzschenbrodaer Straße in Radebeul fern.

Quelle: Martin Förster

Beide Dämme sollen verteidigt werden, was man zumindest bis zum bisher erwarteten Höchststand von 8,70 Metern am Pegel Dresden auch schaffen will. Besonders stark sind die Einsatzkräfte dabei am Deich in Fürstenhain im Einsatz. Nachdem die Gärten dort überflutet wurden, schützt die Aufschüttung die be- nachbarten Wohnhäuser. Auch Schüler helfen mit, den Damm zu verstärken, verdichten und weiter aufzubauen.

An der Kötzschenbrodaer Straße geht es darum, die wichtige Verbindung so lange es geht befahrbar zu halten. Das ist momentan bis auf ein kleines überströmtes Stück in Serkowitz möglich, kann sich aber stündlich ändern. Um die kritische Verkehrslage zu entschärfen, will man zudem versuchen, die Straßenunterführung an der Weintraubenstraße freizupumpen. Auch die Steinbachstraße und "An der Jägermühle" sind wieder befahrbar. Probleme macht ein Einbruch in der Serkowitzer Straße, der so schnell wie möglich behoben werden soll.

Bis auf wenige, punktuelle Ausnahmen soll die Strom- und Gasversorgung auch heute weiter funktionieren, wie die Stadtwerke Elbtal mitteilen. In den nicht unmittelbar betroffenen Stadtgebieten ist man offenbar bemüht, Normalität zu bewahren. Im aktuell nicht bedrohten Kötzschenbroda etwa werden derzeit anders als in Fürstenhain noch keine Sandsäcke verteilt. Allerdings bleiben nach dem Lößnitzgymnasium auch die Radebeuler Mittelschulen geschlossen. Für die Notbetreuung zwischen 8 und 13 Uhr ist gesorgt. Eine am Wochenende im Saarland geplante Feier zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft Radebeuls mit der Stadt St. Ingbert wird verschoben. uh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.06.2013

Uwe Hofmann

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