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Höllenlärm und Auspuffgase: 5500 Biker bei Dresdner Motorradausfahrt

Höllenlärm und Auspuffgase: 5500 Biker bei Dresdner Motorradausfahrt

Ein tausendstimmiges Hupen, Knattern, Tröten und Motorenheulen schallte am Sonntagnachmittag durch das Lockwitztal und die Gemeinden zwischen Dresden und Altenberg.

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Quelle: Tanja Tröger

Rund 5500 Teilnehmer waren laut Aussage der Veranstalter zur Großen Dresdner Motorrad-Ausfahrt (GDMA) gestartet und erkundeten die Gegend südlich der Landeshauptstadt. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 3000. Bis alle Biker an den Schaulustigen am Straßenrand vorbeigedröhnt waren, dauerte es rund eine Stunde.

In diesem Jahr hatten die GDMA-Organisatoren, allen voran Motorradhändler Mario Gerbet, erstmals nicht den Elbepark als Startort gewählt. „Aller paar Jahre wechseln wir, das bringt neuen Schwung rein. Die Strecken erschöpfen sich ja und man geht immer denselben Leuten auf den Keks.“ Deshalb rollte der Konvoi diesmal vom Kaufpark Nickern aus über Kreischa in Richtung Osterzgebirge. Über Altenberg, Geising und Weesenstein ging’s zurück nach Dresden.

„Bis Altenberg hab ich nur in zufriedene Gesichter geschaut“, so GDMA-Erfinder Gerbet. Auch der neue Startort sei „ganz hervorragend“, die Biker hätten viel mehr Platz als im Elbepark.

Ab Altenberg allerdings testete Petrus die harten Kerle in den Feuerstühlen auf Herz und Nieren: Der Tross kam in starken Regen, der bis zum Ziel nicht wieder aufhörte. „Da hat’s uns eingeweicht, aber richtig! Und oben in Altenberg hat das Thermometer gesagt: 9 Grad. Dazu Wind und Gewitter – da sind viele gleich von unterwegs aus direkt nach Hause gefahren. Im Ziel haben viele vor Kälte gezittert, ich auch“, sagte Gerbet. Mit dem Dauerregen war sein Angstszenario eingetreten: „Ich war vorher schon total nervös, hab’ aller halbe Stunde aufs Wetterradar geschaut und hatte schon so eine Ahnung.“

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse seien die Biker bis auf wenige Ausnahmen sehr diszipliniert gefahren, lobte der Cheforganisator. Die Polizei verzeichnete nur zwei kleine Zwischenfälle – einmal kreislaufbedingt, das andere Mal kollidierte ein Krad mit einem Auto. Verletzt wurde niemand, so die Beamten gegenüber den DNN.

ttr

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