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Hitzewochenende in Dresden erwartet - leichte Abkühlung folgt ab Sonntag

Hitzewochenende in Dresden erwartet - leichte Abkühlung folgt ab Sonntag

Es wird wieder heiß in Dresden. Hoch Antonia beschert der Landeshauptstadt am Freitag und Sonnabend Temperaturen weit jenseits von 30 Grad Celsius. Erst am Sonntag bringen Wolken, Hitzegewitter und Regen leichte Abkühlung.

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Abkühlung im Wasser (Symbolbild)

Quelle: dpa

„Am Freitag werden wir ohne eine einzige Wolke am Himmel die Sonne genießen können“, kündigte Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gegenüber DNN-Online an. Das Quecksilber werde auf 33 oder 34 Grad Celsius klettern.

Am Sonnabend werden es noch einmal zwei bis drei Grad mehr. Es bleibe weiterhin recht sonnig. Im Laufe des Tages könnten sich jedoch erste Quellwolken bilden, so der Experte. Auch erste kurze Schauer und Gewitter seien möglich. Die Nächte zu Freitag und Samstag verdienen mit Temperaturen um 20 Grad Celsius voraussichtlich das Prädikat „tropisch“. Die Waldbrandgefahr werde auf die mittlere bis hohe Stufe steigen.

Am Sonntag zieht sich der Himmel zu. Die Quellwolken drücken die Temperaturen wohl knapp unter die 30-Grad-Marke. Ab den späten Nachmittagsstunden ist mit Hitzegewittern zu rechnen. Blitz, Donner und Regen bringen jedoch nur wenig Abkühlung. In der kommenden Woche werden sich die Temperaturen um 30 Grad Celsius einpendeln, so DWD-Meteorologe Tuschy. Es bleibt weiterhin sehr trocken.

Neue Temperaturrekorde werden allerdings nicht erwartet. Am 20. August 2012 wurden in Dresden-Hosterwitz beispielsweise 39,8 Grad Celsius gemessen. Abkühlung suchen die Dresdner vor allem in den acht Freibädern der Landeshauptstadt. Besonders die Hitzewelle am vergangenen Wochenende sorgte für starken Andrang. Inzwischen liegen die Besucherzahlen mit 232.000 auf Vorjahresniveau – und das, obwohl zwei Bäder wegen Hochwasserschäden geschlossen sind. Das Freibad Wostra soll jedoch voraussichtlich Mitte August mit Einschränkungen wieder öffnen.

Bei tropischen Temperaturen von über 30 Grad Celsius verzeichnen Getränkehersteller und Handel eine verstärkte Nachfrage nach Mineralwässern und anderen Erfrischungsgetränken. „Unser Absatz an Getränken im Juli ist im Vergleich zum Vormonat um mehr als zwölf Prozent gestiegen. Die Nachfragemenge an Mineralwasser war an manchen Tagen doppelt so hoch wie vor ein paar Wochen“, sagte beispielsweise Paul Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen GmbH. „In den vergangenen Tagen haben wir teilweise täglich über eine Million Liter Getränke verkauft.“ Angesichts der aktuellen Wettervorhersagen haben die Mitarbeiter in drei Schichten und auch am Samstag gearbeitet, um Mineralwasser auf Vorrat zu produzieren.

Um Kreislaufproblemen, Müdigkeit und Kopfschmerzen vorzubeugen, empfehlen Experten, immer erfrischende Getränke, am besten Tee, Mineralwasser oder Saftschorlen, parat zu haben und über den Tag verteilt zu trinken. Wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Gurken und Tomaten liefern zusätzlich Flüssigkeit. Man sollte allerdings nicht zu viel auf einmal trinken, weil der Körper Flüssigkeit nicht speichern kann. Was zu viel getrunken wird, scheidet er wieder aus. Eiskalte und alkoholische Getränke sollte man bei der bevorstehenden Hitzewelle meiden.

ttr

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