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Hintergrund: Die Festung Königstein

Hintergrund: Die Festung Königstein

Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Freistaat. Schon im Mittelalter gab es auf dem Felsplateau im Elbsandsteingebirge eine Burganlage.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Königstein. Die erste Erwähnung stammt von 1233. Im 16. Jahrhundert lebten dort Mönche, 1589 begann der Ausbau zur Festung. Der als uneinnehmbar geltende „Stein des Königs“ war seitdem Zufluchtsort für Landesherren, sicheres Domizil für Kunstgegenstände und Staatsschatz sowie Ausflugsziel und Festort des Hofes. Auch Napoleon, Zar Peter I. und Friedrich Wilhelm von Preußen besuchten die 9,5 Hektar große Anlage, die zwischen 1591 und 1922 als Staatsgefängnis und Kriegsgefangenenlager diente.

Prominente Insassen waren 1849 der russische Revolutionär Michail Bakunin und 1874 der Sozialdemokrat August Bebel. Von 1949 an beherbergten die Gebäude einen Jugendwerkhof für politisch unbequeme und straffällig gewordene Jugendliche. Seit der Wende ist die Festung in Landesbesitz, Sachsen investierte bisher rund 53,5 Millionen Euro in die Sanierung der Gebäude auf dem Areal.

dpa

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