Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Hinsche-Gedenktafel im Hüttertal: Erinnerung an den in Radeberg geborenen Trapper

Hinsche-Gedenktafel im Hüttertal: Erinnerung an den in Radeberg geborenen Trapper

Radeberg hat Max Hinsche nicht vergessen. Seit vergangenen Sonnabend erinnert eine Gedenktafel im Hüttertal an den Trapper, Großwildjäger und Präparator, der 1896 in der Bierstadt geboren wurde, dort zwar Glasmacher lernte, aber dann seinen Traum wahr machte und knapp zehn Jahre lang in der kanadischen Wildnis zubrachte.

Voriger Artikel
In "Sachsens heimlicher Hauptstadt"
Nächster Artikel
Ab 1. September können rund 68000 Schwimmer das neue Becken in Pirna nutzen

Seit vergangenem Sonnabend erinnert eine Gedenktafel im Hüttertal an den Trapper, Großwildjäger und Präparator, der 1896 in Radeberg geboren wurde

Quelle: bernd lichtenberger

Im Beisein seiner engsten Verwandten, von Stadträten, Mitgliedern des Hüttertalvereins und der AG Stadtgeschichte sowie zahlreichen interessierten Radebergern enthüllten Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) und Alfons Saupe, Vorsitzender des Hüttertalvereins, die Gedenktafel, deren Umfeld vom Radeberger Holzbildhauer Dirk Hantschmann gestaltet wurde. Bei der jüngsten Straßenumbenennung war der Vorschlag, eine Straße nach Hinsche zu benennen durchgefallen. Doch OB Lemm fand das nicht schlimm, Hinsches Bezug zum Hüttertal sei viel deutlicher, erklärte er vor der Enthüllung der Gedenktafel.

Immerhin sind dieser Teil des Rödertals mit seiner Tier- und Vogelwelt und die Hüttermühle mit ihrem fischreichen Teich die "Studierzimmer" des jungen Max Hinsche gewesen. Hier wurde die Liebe zur Natur geweckt, die ihn später in den hohen Norden Kanadas führte, heißt es auf der Tafel. Ein großes Dankeschön bekamen deren Initiatoren von Hinsches Tochter Annegret Borek, die es stets bedauert hatte, dass das aufregende Leben ihres Vaters und seine wissenschaftliche Tätigkeit für verschiedene europäische Museen über Jahrzehnte hinweg in seiner Heimatstadt scheinbar niemanden interessierten. Vor allem Klaus Schönfuß, Mitglied der AG Stadtgeschichte, und seine Frau Renate haben die Erinnerung an Max Hinsche wieder geweckt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.07.2014

B. Lichtenberger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr