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Herderianer ziehen in Container ein - Unterricht in Zusatzräumen auf dem Pausenhof bis 2017

Herderianer ziehen in Container ein - Unterricht in Zusatzräumen auf dem Pausenhof bis 2017

Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) konnte sein Versprechen halten. Pünktlich zum Schuljahresbeginn können Mädchen und Jungen am Copitzer Herder-Gymnasium ihren Containerbau beziehen.

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Symbolische Schlüsselübergabe: Schulleiterin Marion Paßmann und Pirnas OB Klaus-Peter Hanke.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Der Schweiß hat mir lange auf der Stirn gestanden. Es war eine große Herausforderung", sagte das Stadtoberhaupt, als er gestern den symbolischen Schlüssel an die Schulleiterin Marion Paßmann übergab. In den kommenden drei Jahren werden sich in den sogenannten mobilen Raumeinheiten einige ihrer Eleven auf das Abitur vorbereiten, weil im Schulhaus der Platz fehlt.

Bei der Schlüsselübergabe nieselte es, im Gegensatz zum 15. April dieses Jahres, als Schüler, Eltern und Lehrer lautstark vor und im Stadtrat protestierten. Da sorgte nicht nur die Sonne, sondern auch eine Terminliste aus dem Rathaus für erhitzte Gemüter. "Die Information, dass wir den Containerbau erst am 21. Oktober bekommen sollten, hat uns sehr beunruhigt. Deshalb sind wir auf den Markt gezogen", sagte Paßmann. Der Stadtrat habe die Sorgen ernst genommen. "Nach der Zeit des Meckerns ist es jetzt herzlichen Dank zu sagen", so Paßmann. Die zusätzlichen Räume werden dem "Herder" in den kommenden drei Jahren während der extremen Belegung sehr helfen.

Auf dem Pausenhof mit dem Basketballplatz im südöstlichen Bereich des Schulgeländes entstand in den vergangenen Wochen ein eingeschossiger Containerbau. In ihm befinden sich sechs Klassenräume sowie zwei Fachkabinette, und zwar eines für Physik und eines für Kunst mit jeweils einem Vorbereitungsraum. Die Baukosten inklusive Mietpreis der Raumeinheiten für den Zeitraum 2014 bis 2017 belaufen sich insgesamt auf 950 000 Euro.

Auch wenn die Container wegen des akuten Platzmangels am Herdergymnasiums errichtet wurden, kann Direkto-rin Paßmann dem Interimsbau etwas Gutes abgewinnen. Das Physikkabinett sei "das Paradies", denn sein Experimentierraum sei viel größer als im Hauptgebäude und biete bessere Bedingungen, so die Schulleiterin. Als Ausgleich für den verloren gegangenen Pausenhof bekommen die Herderianer zusätzliche Tischtennisplatten sowie einige Holzbänke auf dem Außengelände der Schule.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2014

Silvio Kuhnert

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