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Heidenauer SV klettert nach Sieg über Halle auf Rang vier

Heidenauer SV klettert nach Sieg über Halle auf Rang vier

Mit einem 3:1 (2:1)-Heimsieg über den VfL Halle 96 hat sich Oberliga-Neuling Heidenauer SV in der Tabelle auf Rang vier der Süd-Staffel verbessert.

Heidenau .

Von JÜRGEN SCHWARZ

Heidenau (DNN). Mit einem 3:1 (2:1)-Heimsieg über den VfL Halle 96 hat sich Oberliga-Neuling Heidenauer SV in der Tabelle auf Rang vier der Süd-Staffel verbessert. Nach einem Drittel der Saison stehen für den HSV vier Sieg, fünf Remis und nur eine Niederlage zu Buche. "Mit der Zwischenbilanz bin ich natürlich sehr zufrieden", sagt Trainer Bernd Fröhlich und fügt mit einem Schmunzeln an: "Allerdings verstehe ich nicht, warum wir oft erst das 0:1 bekommen müssen, ehe wir richtig auf Touren kommen."

Auch gegen die als Tabellendritter angereisten Saalestädter geriet der Aufsteiger schon nach zehn Minuten in Rückstand. "Wir haben uns in den Anfangsminuten taktisch nicht sehr klug angestellt", monierte der HSV-Coach später. Nach dem 0:1 durch Robin Huth ging ein Ruck durch die Heidenauer Reihen. Pavel Dobry sorgte mit einem Doppelschlag (12., 39.) für die Pausenführung, die Arné Reetz zur Freude der 230 Zuschauer im zweiten Abschnitt noch ausbaute (66.). "In der zweiten Halbzeit hatten wir alles im Griff, die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft war vorbildlich." Allerdings verschossen die Hallenser auch noch einen Foulelfmeter durch Stephan Schammer (22.).

Der 36-jährige Dobry strahlte nach seinen Saisontoren drei und vier und bekam von seinem Trainer viel Lob: "Pavel messen wir nicht an Toren. Mit seiner Robustheit und Erfahrung schafft er im Angriffszentrum immer wieder Räume für seine Mitspieler." Vor allem Kapitän Christian Fröhlich profitierte in den letzten Wochen immer davon und erzielte bereits sechs Oberliga-Tore. Bis 2011 hatten "Paule" Fröhlich und Dobry noch für den Chemnitzer FC gespielt und waren mit den "Himmelblauen" in die 3. Liga aufgestiegen. "Mir fehlten noch drei Einsätze, dann hätten sich mein Vertrag beim CFC automatisch verlängert", blickt Fröhlich zurück. Er beendete seine Profilaufbahn und wechselte zum Heidenauer SV. Ein Jahr später folgte ihm Dobry. Obwohl er der älteste HSV-Spieler, ist Pavel Dobry beim Neuling gesetzt.

Insgesamt bestritt Dobry 354 Regionalliga-oder Drittligaspiele, in denen er 95 Tore erzielte. Die Laufbahn des sympathischen Tschechen, begann in Deutschland einst beim FSV Hoyerswerda. Später sicherte der 1. FC Magdeburg die Dienste des Angreifers mit der eingebauten Torgarantie. Nach 24 Monaten in der Bördestadt, zwei Jahren in Paderborn und drei Jahren in Kiel unterschrieb Dobry 2007 bei Dynamo Dresden. "Ich war zweimal Dritter in der Regionalliga geworden und wollte endlich mal eine Etage höher. Außerdem waren es von Kiel bis ins heimischen Klatovy 800 Kilometer, von Dresden aber nur rund 250."

Nach drei Jahren, 96 Spielen und 23 Tore für Dynamo sagte er in Dresden tschüss. "Trainer Matthias Maucksch teilte mir mit, dass ich für die nächste Saison keine erste Wahl sei. Ich hatte aber keine Lust auf der Bank zu sitzen, schließlich wollte ich noch zwei Jahre als Profi spielen", erinnert er sich. So nahm er den "Abstieg" eine Klasse tiefer in Kauf und wechselte zum Chemnitzer FC. Beim HSV spielt er jetzt zwar nur noch als Amateur in der fünfthöchsten Spielklasse, bekommt aber vom Trainer immer noch das Prädikat "wertvoller Spieler" verliehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2012

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