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Heidenau setzt ein Zeichen für Toleranz

Wortskulptur Heidenau setzt ein Zeichen für Toleranz

"Miteinander" steht in großen Buchstaben auf dem Platz der Freiheit in Heidenau. Und gemeinsam haben gestern Einwohner und Asylsuchende die Wortskulptur bunt gestaltet. "Das Werk soll zur Diskussion anregen", sagte Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU).

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Die Wortskulptur "MITEINANDER" wurde von jungen Leuten vom Kindern und Jugendlichen, Künstlern, Politikern, Unternehmern und Asylbewerbern bemalt.

Quelle: Daniel Förster

Heidenau. Heidenau. "Miteinander" steht in großen Buchstaben auf dem Platz der Freiheit in Heidenau. Und gemeinsam haben gestern Einwohner und Asylsuchende die Wortskulptur bunt gestaltet. "Das Werk soll zur Diskussion anregen", sagte Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Seit mehreren Wochen beobachtet er einen Riss durch die Stadt und die Gesellschaft. Dem setzt nicht nur er die Überzeugung entgegen: "Wir können es nur miteinander schaffen", so Opitz.

Die Idee zu der 2,27 Meter hohen, 15 Meter langen und 1,5 Tonnen schweren Skulptur aus Stahl hatten Künstler und Unternehmer der Region. "Miteinander haben wir die Idee entwickelt und umgesetzt. Miteinander haben wir das Werk aufgebaut und bemalt. Miteinander wollen wir es nutzen und so Menschen zueinander bringen", erklärte der Initiator und Künstler Olaf Stoy. Geschaffen hat die Wortskulptur der deutsch-türkische Metallkünstler Hüseyin Arda aus Berlin. "Wir wollen mit unserer Aktion eine Wertedebatte anstoßen, Stoff zum Diskutieren liefern, für Toleranz werben. Jeder ist Ausländer, fast überall", so der 46-Jährige, der regelmäßig in Dorfhain bei Freital arbeitet. Und er appelliert: "Wir wollen wieder in eine respektvolle Kommunikation finden, fernab von abwertenden Äußerung und Beschimpfungen." In 18 Sprachen ist das Wort "Miteinander" auf der Skulptur zu lesen.

An der Realisierung war der Unternehmer Jens Jähnig beteiligt. "Ende August haben wir die Idee geboren. Danach habe ich Geschäftspartner und befreundete Unternehmen angerufen und um Unterstützung gebeten", berichtete er. In zwei Wochen hatte er 15 Unternehmen aus ganz Deutschland für die Finanzierung zusammen. Die Wortskulptur soll zwei Monate in Heidenau stehen und danach in einer anderen Stadt aufgestellt werden.

Silvio Kuhnert

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