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Heidenau: Bürgermeister und Vize in einer Person - Am 1. November tritt Jürgen Opitz sein Amt an

Heidenau: Bürgermeister und Vize in einer Person - Am 1. November tritt Jürgen Opitz sein Amt an

Eine Herausforderung bahnt sich an, wenn Jürgen Opitz (CDU) das Amt des Bürgermeisters antritt. Denn er übernimmt in diesem Jahr auch weiterhin seine alten Aufgaben als Erster Beigeordneter der Stadt.

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Jürgen Opitz

Heidenau. Von Madeleine Arndt

"Das wird eine doppelte Belastung - aber ich bin jung und dynamisch", erklärt der 56-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Über die Hälfte der Wähler hatte am Sonntag für Opitz gestimmt, der sich damit bereits im ersten Wahlgang klar gegen seine drei Mitbewerber durchsetzte. Gestern hatte das Heidenauer Rechts- und Ordnungsamt alle Wahlunterlagen an das Landratsamt übermittelt. Dort prüfen die Beamten in den nächsten Tagen den ordnungsgemäßen Ablauf der Abstimmung. "Erst wenn dort der Wahlprüfungsbescheid erlassen wurde, kann der neue Bürgermeister sein Amt antreten", berichtet Ordnungsamtsleiter Torsten Walther. Zudem wird das Wahlergebnis am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht und kann innerhalb einer Woche noch angefochten werden.

Gibt es keine berechtigten Einwände, übergibt voraussichtlich am 1. November Altbürgermeister Michael Jacobs (CDU) die Geschäfte an seinen Nachfolger. Es wird ein nahtloser Übergang, schließlich stehen Bürgermeister Jacobs und sein Stellvertreter Opitz seit 22 Jahren zusammen an der Verwaltungsspitze der Stadt Heidenau. Einen symbolischen ersten Termin als neuer Bürgermeister wird sich Opitz nicht in seinen Kalender eintragen. "Ich nehme jede Menge eigene Termine mit und werde noch viele Termine des Bürgermeisters mitnehmen", bemerkt er.

Im November muss der Stadtrat die Stellenausschreibung für einen neuen Ersten Beigeordneten auf den Weg bringen. Der soll im Januar 2013 mit seiner Arbeit beginnen. Spätestens dann muss sich Jürgen Opitz von seinem alten Aufgabenbereich verabschieden. Vor allem die Verwaltungsarbeit im Bereich der Kindertagespflege werde ihm fehlen, so Opitz. Dafür wird der künftige Bürgermeister, der übrigens auch gelernter Schlosser ist, nächstes Jahr auf vielen Baustellen präsent sein. Für 2,5 Millionen Euro wird an der Astrid-Lindgren-Schule angebaut und das Pestalozzi-Gymnasium erhält für 1,5 Millionen Euro ein neues Dach. Außerdem soll der Dorfplatz in Gommern verschönert werden.

"Heidenau ist keine graue Industriestadt", so der Bürgermeister in spe. Opitz sieht vielmehr große Chancen, dass die Kommune an den Entwicklungen in Dresden partizipieren kann und hofft, dass viele junge Familie aus der Landeshauptstadt nach Heidenau ziehen. Die Infrastruktur sei gut, die Lage auf dem Wohnungsmarkt entspannt und die Kita-Betreuung hervorragend. "Das spricht sich rum", ist der Wahlsieger überzeugt.

Überhaupt hält Opitz viel vom persönlichen Gespräch. Hier will er eigenen Akzente setzen, sowohl was die Öffentlichkeitsarbeit, die Bürgernähe als auch die Wirtschaftsförderung betrifft. So soll der Kontakt zu den Unternehmen enger werden und weniger auf der bürokratischen sondern mehr auf der menschlichen Ebene ablaufen. "Schließlich tritt die Stadt als Vermittler auf", so Opitz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.10.2012

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