Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Google+
Heidebogen will Radtouristen vom Elbradweg locken

Heidebogen will Radtouristen vom Elbradweg locken

Wahnsdorf und Moritzburg wollen mehr Touristen ins "Oberland" locken. Ein gemeinsames dauerhaftes Konzept zu Entwicklung und Instandhaltung des Wander- und Radwegenetzes ist geplant.

Voriger Artikel
Stephan Schneider führt die UFT Radebeul mit christlichen Werten
Nächster Artikel
52-Jährige will Erzieherin werden und gestaltet Ferienprojekt des Karl-May-Museums

Mehr sollen her: Radfahrer touren nach Friedewald.

Quelle: PR

Moritzburg/Radebeul. Dazu haben Bewohner aus dem Radebeuler Stadtteil eine Arbeitsgruppe gegründet. Mit den Moritzburger Ortsteilen Reichenberg, Boxdorf und Friedewald, mit Hilfe des Tourismusvereins Erlebnis Moritzburg und des Wegewarts Wolf-Rüdiger Meyer sollen gemeinsame Ziele ausgelotet, Unterkünfte und Gaststätten ins Boot geholt und tourismusfördernde Projekte auf den Weg gebracht werden.

Vor allem ist geplant, langfristig mehr Radtouristen in die Naherholungsregion zu bekommen, sagt Kristina Schilling-Kroemke vom Regionalmanagement Dresdner Heidebogen. "Wir haben aber noch einen sehr weiten Weg vor uns." Die Region habe noch viel Potenzial, führt sie fort. Doch mögliche Gäste seien derzeit lieber auf Deutschlands beliebtesten Radweg, dem Elberadweg, unterwegs und nur schwer von dort wegzulocken. Die Weinberge stellen eine natürliche Barriere dar. "Viele hält das davon ab, den rund 100 Meter über der Elbe liegenden Heidebogen zu erschließen", sagt Schilling-Kroemke. Klar: Eine solche Steigung ist nicht jedermanns Sache.

Um die Radtouristenquote zu erhöhen, müssten einerseits Routen im Dresdner Norden mehr den Bedürfnissen von Radfahrern angepasst, ausgeschildert und abschnittsweise baulich verbessert werden. Regionalmanager Klaus-Dieter Kroemke nennt hier zum Beispiel die Radeburger Straße jenseits des St.-Pauli-Friedhofs und den Diebsteig, der in Richtung Moritzburger Weg führt.

Weitere Möglichkeiten für Radfahrer, die natürliche Barriere zu überwinden, böten Lößnitzgrundbahn und künftig verstärkt die batteriegestützen E-Bikes. Laut Kroemke sei der Bedarf an diesen Rädern gestiegen. Tretmühle Radebeul und Unterkünfte in Moritzburg und Umgebung stellen schon auf Anfrage von Gästen E-Bikes für Tages-Mieten von über 20 Euro bereit.

Außerdem testen Regionalmanagement und Kulturlandschaft Moritzburg zurzeit touristische Einrichtungen auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Gestern startete so etwa die Initiative "eBIKE ready" in Moritzburg, wo zunächst vier Quartiere, Gasthöfe und ein Campingplatz unter die Lupe genommen wurden. Um zu bestehen, müssen zum Beispiel Möglichkeiten zur Reparatur oder zum Trocknen von Kleidung vorhanden sein. Ferner müssen Gäste dort schlafen dürfen, die nur eine Nacht bleiben wollen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2013

Klingbeil, Stephan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

23.10.2017 - 14:57 Uhr

Für Manuel Konrad geht es in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit Dresden in seine alte Heimat zum SC Freiburg.

mehr