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Havarie in Freital: 1200 Grad heißes Glas lief durch Leck aus Schmelzwanne

Havarie in Freital: 1200 Grad heißes Glas lief durch Leck aus Schmelzwanne

Nach einer Havarie am frühen Morgen musste gestern die Produktion im Glaswerk gestoppt werden. Gegen 5 Uhr war Glas aus einer Schmelzwanne ausgetreten, berichtete Betriebsleiter Thomas Engler.

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Die Feuerwehr kühlte die ausgetretene Schmelzmasse im Glaswerk Freital, ein Brand brach aber nicht aus. Das mehr als 1000 Grad heiße Glas hat lediglich einige Kabel und Rohre beschädigt, es gab keine Verletzten.

Quelle: Brennpunktofot

Freital. Freital. Nach einer Havarie am frühen Morgen musste gestern die Produktion im Glaswerk gestoppt werden. Gegen 5 Uhr war Glas aus einer Schmelzwanne ausgetreten, berichtete Betriebsleiter Thomas Engler. Es gab keine Verletzten, auch die Umwelt sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, so der Chef des Unternehmens. Das Glaswerk gehört zur Firmengruppe Preiss-Daimler, die mehr als 7000 Mitarbeiter in acht Ländern beschäftigt. Wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, konnte Engler noch nicht sagen. Das Werk zwischen der Dresdner Straße und dem Bahndamm in Freital-Döhlen stellt täglich etwa 100 Kubikmeter Glas her, die vor allem zu Flaschen verarbeitet werden.

Zehn Personen arbeiten pro Schicht in der Firma. Das Glas wird in einer Wanne aus feuerfestem Stahl hergestellt, der die 1200 Grad heiße Schmelzmasse eigentlich nichts anhaben kann. Dennoch bekam die Wanne ein Leck. "Warum das passiert ist, wissen wir noch nicht", sagte Engler. Das ausgelaufene Glas wurde automatisch in einer zweiten Wanne im Keller aufgefangen, die dort für genau solche Havarien installiert ist. "Es handelte sich um mehrere Kubikmeter", berichtete der Betriebsleiter. Die Mitarbeiter alarmierten die nahe stationierte Feuerwehr und dichteten das Leck ab. Durch das ausgetretene Glas wurden Kabelbahnen und Rohrleitungen beschädigt, sagte Engler.

Die Freiwillige Feuerwehr Freital rückte mit allen Löschzügen an und kühlte das Glas. Auch Brandschützer aus Tharandt und Rabenau waren im Einsatz, darüber hinaus der Umweltschutzzug der Dresdner Berufsfeuerwehr. Zuletzt ist in dem Freitaler Werk vor eineinhalb Jahren Glas ausgetreten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.11.2012

cs

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