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Handball: Verjüngtes Team von Lok Pirna muss kleinere Brötchen backen

Handball: Verjüngtes Team von Lok Pirna muss kleinere Brötchen backen

Mit Vorfreude, aber auch einer Portion Ungewissheit starten die Drittliga-Handballer des ESV Lok Pirna am Sonntag beim TV Groß Umstadt in die neue Spielzeit. In der hessischen Kleinstadt erwartet sie gleich einer der vielen Unbekannten in dieser Saison.

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Hintere Reihe v. l.: Christian Möbius, Javier Portillo Cassado, Steffan Helbig, Torsten Schneider; 3. Reihe v. l.: Jiri Havlat, Falk Gaube, Paul Gärtner, Robert Ultsch; 2. Reihe v. l.: Dusan Milicevic, Jiri Boucek, Maximilian Hartmann, Philipp Große, Petr Hazl; Vordere Reihe v. l.: Morten Michelsen, Mario Percin

Quelle: Lok Pirna

Durch die Eingliederung der südhessischen Mannschaften ist die Stärke einzelner Teams schwer einzuschätzen. "Da müssen wir die ersten Spiele abwarten", meint Lok-Manager Uwe Heller, der aber zumindest einige Favoriten schon ausgemacht hat: "Baunatal, der LVB Leipzig oder Groß-Bieberau gehören sicher ins obere Drittel. Ich rechne auch mit Elbflorenz, die sich gut verstärken konnten und Aufsteiger Wallau sorgte mit dem Pokalsieg gegen Eisenach ebenfalls für ein Achtungszeichen."

Die eigenen Ambitionen müssen die Lok-Männer dagegen eher nach unten schrauben. "Aufgrund unserer finanziellen Gegebenheiten werden wir auch in dieser Saison kleinere Brötchen backen", gibt Heller zu. "Für uns geht es nur um den Klassenerhalt. Wir müssen mindestens Platz 13 belegen, um dem Abstieg zu entkommen. Wenn wir also wie im letzten Jahr in die Region des elften Platzes kommen, wären wir sehr zufrieden." Immerhin verabschiedeten die Pirnaer fünf Akteure. Einige wie Rückraum-Mitte-Spieler Nils Jürschke, der nach zwei Jahren nach Potsdam zurückkehrt, werden nicht so leicht zu ersetzen sein. Kreisläufer Gaspar Martinc wäre zwar gern im Lok-Team geblieben, musste aber aus finanziellen Gründen gehen. "Die Abgänge von Nils Jürschke und Gaspar Martinc tun uns schon weh. Es wird nicht leicht, sie zu ersetzen. Auf jeden Fall wird sich unser Spiel verändern", weiß Heller, der darin aber auch einen positiven Aspekt sieht: "Wir sind dann nicht mehr so leicht ausrechenbar."

Den fünf Abgängen stehen nur vier Neuzugänge gegenüber. Im Tor soll der aus Kiel stammende 22-jährige Morten Michelsen den erfahrenen Mario Percin unterstützen. Kreisläufer Robert Ultsch kommt vom Sachsenligisten Motor Cunewalde, Christian Möbius kehrt vom HC Elbflorenz zurück und Rechtsaußen Philipp Große stand zuletzt für die zweite Vertretung der Füchse Berlin auf der Platte. "Alle vier Neuen haben es in die Startformation am Sonntag geschafft. Das zeigt, dass sie sich schnell integriert und gute Fortschritte gemacht haben", ist Manager Heller überzeugt.

Allerdings fällt Steffan Helbig nach einer geplanten OP im Sommer zum Auftakt aus. "Natürlich fehlt uns damit der Abwehrchef, doch Robert Ultsch wird diese Rolle erst einmal übernehmen. Personell bringt uns zudem die neue Kooperation mit dem HSV Dresden weiter. Wir haben schon einige Trainingseinheiten gemeinsam absolviert und es war zu sehen, dass sich durchaus einige Akteure anbieten, auf die wir im Notfall zurückgreifen können", erläutert Heller. Heute werden die Lok-Männer erst einmal ihrem Coach Petr Hazl ein Ständchen zum 42. Geburtstag bringen. Als Präsent würden sie gern am Sonntag zwei Punkte nachreichen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.08.2013

ah

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