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Handball: Sieg für Pirna - Pleiten für Elbflorenz und Rödertalbienen

Handball: Sieg für Pirna - Pleiten für Elbflorenz und Rödertalbienen

Trotz einer starken kämpferischen Leistung mussten sich die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal im Sachsenderby beim BSV Sachsen Zwickau mit 28:32 (9:14) geschlagen geben.

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Jasmin Müller (HC Rödertal), die später verletzt ins Krankenhaus gefahren werden musste, beim Torwurf.

Quelle: Frank Kruczynski

Leider mussten die Rödertalbienen auch noch eine bittere Pille schlucken, denn in der 33. Minute wurde die bis dahin stark aufspielende Jasmin Müller beim Werfen ihres vierten Tores von hinten attackiert, fiel auf den Hinterkopf und musste mit Verdacht auf schwere Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Dort bestätigte sich der Verdacht, deshalb wird die 19-Jährige mindestens eine Woche ausfallen.

Zunächst erwischten die Rödertalbienen einen schlechten Start (1:5), fanden dann aber immer besser in die Partie. Nach der Pause setzte der Aufsteiger sogar mehr Akzente, aber der Ausfall von Jasmin Müller machte sich natürlich bemerkbar. Insgesamt sahen die Zuschauer ein hart geführtes Derby, zuweilen mit einigen ungünstigen Entscheidungen der beiden Unparteiischen gegen das Kalinauskaite-Team. "Wir fühlen uns nicht als Verlierer, denn mein Team hat beim Tabellenführer bis auf die Anfangsphase der ersten Hälfte stark mitgehalten und auf Augenhöhe gespielt. Mit der Leistung der Mannschaft kann ich sehr gut leben, darauf werden wir aufbauen", zeigte sich Egle Kalinauskaite keinesfalls enttäuscht.

Rödertal-Tore: Beckert, Alesiunaite je 6, Markeviciute 6/5, Müller 4, Nepolsky 3, Gabbert 2, Förster 1.

Zur Pause den Faden verloren

Die Männer des HC Elbflorenz haben im vierten Saisonspiel die zweite Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Peter Pysall unterlag beim TV Kirchzell mit 26:35 (14:15). Dabei konnten die Dresdner in der ersten Halbzeit das Geschehen noch offen gestalten und alle Chancen für einen Erfolg wahren. Doch nach der Pause verloren die Gäste völlig den Faden, leisteten sich leichte Fehler, schlossen ihre Aktionen vorm Tor zu hektisch ab und luden damit auch den Gegner zum Konterspiel ein. So konnten die Hausherren bis zur 45. Minute auf 25:19 davonziehen. Obwohl sich die Pysall-Schützlinge alle Mühe gaben, konnten sie den Abstand nicht mehr verkürzen. "Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, aber ansonsten müssen wir uns die Niederlage selbst zuschreiben", befand Peter Pysall nach der Partie.

Elbflorenz-Tore: Mertig, Petersen je 5, Reimann 5/3, Rudow, Hansen, Matschos je 3, Grießbach, Knudsen je 1.

Lok dampft zum ersten Sieg

Es war eine "schwere Geburt", aber dennoch konnten die Drittliga-Handballer von Lok Pirna im vierten Spiel endlich den ersten Sieg feiern. In einer engen Partie setzten sich die Elbestädter vor heimischer Kulisse gegen Liga-Neuling MTV Vorsfelde mit 26:23 (11:9) durch. Dabei hatte Lok-Trainer Petr Hazl erneut auf Jiri Havlat und Paul Gärtner verzichten müssen. Dafür verstärkten mit Robert Düsel, Philipp Scholz und Lars Grießbach erstmals drei Spieler aus dem Sachsenliga-Kader des HSV das Team. Alle drei waren wenige Stunden zuvor schon gegen die DHfK Leipzig/Delitzsch im Einsatz.

In der ersten Halbzeit fanden die Gäste besser in die Partie, während bei den Hausherren Nervosität vorherrschte und sie sich viele leichte Fehler leisteten. Doch dank eines überragenden Torhüters Mario Percin konnte Lok-mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen. Es blieb auch in der zweiten Hälfte bis kurz vor Schluss eng. Zum Glück konnte sich Petr Hazl auch auf seinen zweiten Schlussmann Morten Michelsen verlassen. Den Schlusspunkt setzte Lars Grießbach mit seinem ersten Treffer für den Drittligisten. "Anfangs war ich natürlich nervös. Es ist schon eine große Umstellung von der fünften zur dritten Liga, körperlich, konditionell und in punkto Schnelligkeit. Aber es war auch schön, vor dieser Kulisse zu spielen", so das Resümee des 28-jährigen Grießbach. Petr Hazl atmete nach dem ersten Sieg spürbar auf und meinte in Richtung Fans: "Obwohl unser Spiel wirklich nicht so toll war, danke ich allen, die das mit uns ausgehalten haben."

Lok-Tore: Milicevic 7/5, Boucek 6, Möbius 4, Ultsch 3, Düsel, Große je 2, Grießbach, Schneider je 1.

TU-Damen und HSV verlieren

Die Sachsenliga-Frauen des USV TU Dresden haben im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage kassiert. Allerdings unterlagen sie dem SV Schneeberg in eigener Halle nur denkbar knapp mit 25:26 (13:12). Zu viele technische Fehler, vergebene Chancen und unnötige Hektik verhinderten die ersten beiden Punkte. Trainer Stefan Süßmilch befand: "Es hapert noch am Zusammenspiel und die jungen Athletinnen müssen noch lernen mehr Verantwortung zu übernehmen." Der Kader verkleinert sich demnächst weiter, Linda Mummer verlässt den Verein im Oktober wegen ihres Studiums in Erfurt.

TU-Tore: Leben 10/2, Jähn 5/2, Knick 3, Mummer, Glinschert je 2, Winter, Grevener, Bohatzsch je 1.

Zweites Spiel, zweite Niederlage - das gilt auch für das Sachsenliga-Team des HSV Lok Pirna Dresden II. "Wir haben das Pech, dass wir zum Start gleich drei Teams vorgesetzt bekommen, die ich zu den Staffelfavoriten zähle", sagte Christian Dietze, Vorsitzender des HSV nach der 22:27-Heimniederlage (12:15) gegen DHfK Leipzig/Delitzsch. Die Startprobleme sind erklärbar: Fast die Hälfte des Sachsenliga-Kaders war in der letzten Spielzeit noch in der Verbandsliga - also noch eine Spielklasse tiefer - in der HSV-Reserve aktiv.

HSV-Tore: Düsel 7; Günnel 5/5; Gildemeister 3; Grafe, Liebezeit je 2; Beck, Maixner, Lange je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.09.2013

ah / hill

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