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Handball: Pirna geht gegen den HC Elbflorenz die Puste aus

Handball: Pirna geht gegen den HC Elbflorenz die Puste aus

Die Gemütslage hätte kaum unterschiedlicher sein können - während die Handballer des HC Elbflorenz in der Pirnaer Sonnenstein-Arena überschwänglich ihren dritten Saisonsieg feierten, verließen die Lok-Männer nach der dritten Niederlage enttäuscht das Parkett.

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Tim Philipp Jurgeleit (Elbflorenz/r.) auf dem Weg zum Torerfolg.

Quelle: Marko Förster

Mit 25:31 (14:15) verloren die Gastgeber das Derby und damit mussten sie erstmals in der Drittliga-Geschichte beide Heim-Punkte elbabwärts fließen lassen. Angesichts des Kaders und der Zielsetzungen war dies durchaus ein erwartetes Resultat.

Ein Selbstläufer für die Dresdner aber war es dennoch nicht. Zwar starteten die Gäste in den ersten Minuten überlegen (3:0 nach vier Minuten), aber die Hausherren kämpften sich immer besser in die Partie. Elbflorenz erleichterte ihnen dies durch einige "Rhythmusstören", wie es HC-Coach Peter Pysall später bezeichnete. Als Linksaußen Dusan Milicevic in der 13. Minute die Lok sogar mit 7:6 in Führung warf, tobten die rot-weißen Fans. Bis zur Pause duellierten sich nun beide Teams auf Augenhöhe. Nach dem Seitenwechsel aber besannen sich die Pysall-Schützlinge wieder auf ihre Stärken. Timo Meinl im Tor steigerte sich ebenso wie seine Kollegen auf dem Feld. Binnen sieben Minuten zogen sie auf fünf Tore davon.

Bei den Männern von Lok-Coach Petr Hazl häuften sich dagegen die Fehler und es war zu sehen, dass bei ihnen mit zunehmender Spieldauer die Kräfte schwanden. Vor allem HC-Neuzugang Gabriel de Santis und auch Tim-Philipp Jurgeleit waren von den Pirnaern nicht zu stoppen. Ganz zufrieden aber zeigte sich Peter Pysall nicht: "Es war das erwartet schwere Derby. Als wir den Rhythmus verloren, haben sie uns ihr Spiel aufzwingen können. Am Ende aber hatten wir die größere Durchschlagskraft." Bittere Pille für die Gäste: Kay Blasczyk zog sich eine Muskelverletzung in der Wade zu, eine genaue Diagnose wird heute erst erwartet.

Lok-Trainer Peter Hazl war trotz der Niederlage stolz auf sein Team: "Die Jungs haben an ihrer derzeitigen Grenze gespielt. Man sollte nicht vergessen, dass wir die ersten drei Spiele ausnahmslos gegen Gegner antreten mussten, die ganz oben mitmischen wollen. Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Deshalb sollten wir cool bleiben und hart weiterarbeiten. Dass wir Handball spielen können, haben wir in der ersten Halbzeit bewiesen."

Lok-Tore: Kovanovic 6, Milicevic 6/2, Boucek, Große je 4, Danowski 2, Möbius, Brecko, Havlat je 1. Elbflorenz-Tore: De Santis 9, Jurgeleit 7/1, Rudow 4, Bastian, Desler je 3, Matschos 2, Reimann 2/2, Blasczyk 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.09.2014

ah

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