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Haftstrafe für drogensüchtigen Verkehrsrowdy

Haftstrafe für drogensüchtigen Verkehrsrowdy

Wie ein Verrückter soll Andy L. aus Heidenau am 29. August vergangenen Jahres auf der Autobahn 14 unterwegs gewesen sein. Er drängelte und beim Versuch, seinen Vordermann rechts zu überholen, zeigte er ihm den Stinkefinger.

Das zweite Überholmanöver glückte, wobei er dem Überholten - einem älteren Herren aus Hessen - wieder den Stinkefinger zeigte. Wegen Nötigungen und Beleidigungen stand der 33-Jährige jetzt vor Gericht.

Bei Nötigung im Straßenverkehr ist ein Beweis nicht immer leicht, da oft Aussage gegen Aussage steht. Im Falle des Heidenauers war das anders. Der Geschädigte war mit seiner Frau unterwegs, hatte also eine Zeugin. Außerdem reagierte er sofort und rief die Polizei. Die Beamten stoppten Andy W. auf einem Parkplatz bei Leisnig und es zeigte sich, dass die Nötigung und der Stinkefinger nur die Spitze eines Eisberges an Rechtsbrüchen war: Andy W. hatte 160 Nanogramm des Crystal-Wirkstoffs Methamphetamin im Blut. Eine Fahrerlaubnis besaß er nicht und das Auto war auch nicht seins. "Ich war mehr als erschrocken, als ich davon erfuhr, dachte ja zunächst, es geht um die Fahrfehler", sagte der Hesse. Er war inklusive Rückweg extra über 600 Kilometer gefahren, um am Amtsgericht Döbeln als Zeuge im Fall Andy W. auszusagen. Der Angeklagte fehlte, weil er derzeit in stationärer Behandlung sei, wie Richter Janko Ehrlich informierte. Er verurteilte W. aber per Strafbefehl wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Nötigung und Beleidigung zu sechs Monaten Haft mit Bewährung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2015

Dirk Wurzel

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