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Häuslebauer lassen Weinböhla wachsen

10.469 Menschen Häuslebauer lassen Weinböhla wachsen

Weinböhla wächst. Wie Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU) bei seiner gestrigen Ansprache zum 17. Neujahrsempfang im Zentralgasthof sagte, waren Ende 2015 insgesamt 10.469 Menschen im Einwohnermeldeamt registriert.

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Hinter den Musikern des Dresden Brass Quintet ist es zu lesen: Weinböhla feiert in diesem Jahr seine 666. Ersterwähnung.

Quelle: Uwe Hofmann

Weinböhla. Weinböhla wächst. Wie Bürgermeister Siegfried Zenker (CDU) bei seiner gestrigen Ansprache zum 17. Neujahrsempfang im Zentralgasthof sagte, waren Ende 2015 insgesamt 10.469 Menschen im Einwohnermeldeamt registriert, 122 mehr als noch ein Jahr zuvor. Dieser Zuwachs sei vor allem auf Wanderungsgewinne zurückzuführen, wie sie auch die rege Bautätigkeit in den Siedlungsgebieten anzeigt. Zenker geht davon aus, dass diese Entwicklung anhält. So seien im Umfeld der 2015 eröffneten neuen Straßenbahnhaltestelle Gellerststraße "weitere Gebietserschließungen" geplant. Allerdings sei der Ausweisung von Bauland durch "Vorgaben der Raumordnung und der Landesentwicklung" klare Grenzen gesetzt, weshalb es unmöglich sei, Weinböhla "in dem Umfang bauplanerisch zu entwickeln, wie es wünschenswert wäre". Maßgebliche Grundlage für die Ausweisung weiterer Siedlungsgebiete wird der Flächennutzungsplan sein, der derzeit in Erarbeitung ist. Er ließe sich, bei veränderter Gesetzeslage, aber auch jederzeit ändern, stellt Zenker in Aussicht.

Als weitere wichtige Projekte im Jahr 2016 nannte Zenker, der vor fünfeinhalb Monaten Reinhart Franke (CDU) abgelöst hatte, die Umwandlung des Waldhotels von einer Herberge mit 114 Zimmern zu einer Seniorenwohnanlage mit "40 Komfortwohnungen", die Erweiterung des medizinischen Versorgungszentrums im ersten Obergeschoss des Zentralgasthofs und die Aufstockung der Asylunterkunft am Querweg um 139 Plätze. Die wurde nötig, weil aus der vom Landkreis beabsichtigten Unterbringung von Flüchtlingen im Waldhotel nach Intervention Zenkers nichts wurde.

Noch nicht ganz klar ist, ob der Hartplatz an der Spitzgrundstraße zu einem Kunstrasenspielfeld umgebaut werden kann. Der Fördermittelantrag sei gestellt. Deutlicher zeichnet sich dagegen ab, dass am sogenannten Durchgang, "dem letzten Makel im Ortszentrum", die Sanierungsarbeiten beginnen. Dort will ein Investor Wohnungen und Geschäfte bauen. Dazu passend wird das seit 1992 bestehende Sanierungsgebiet Ortsmitte 2016 abgeschlossen, weshalb Grundstückseigentümer Ausgleichsbeträge zahlen müssen. Zenker versprach, jede Möglichkeit nutzen zu wollen, diese Summen abzumindern und rief die Weinböhlaer dazu auf, vorzeitig abzulösen und dabei einen 20-prozentigen Rabatt in Anspruch zu nehmen. Die so eingenommenen Gelder kann Weinböhla im Sanierungsgebiet ausgeben. Geplant ist der Ausbau des Zentralgasthofs im zweiten und dritten Obergeschoss, wo Bibliothek und Vereine Räumlichkeiten bekommen sollen. Mit Bauarbeiten sei wegen der langen Vorplanungen erst 2017 zu rechnen, sagte Zenker.

Uwe Hofmann

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