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Händlerverein hat eine Idee für besondere Pflastermalereien in Pirna entwickelt

Händlerverein hat eine Idee für besondere Pflastermalereien in Pirna entwickelt

Um Pirna bekannter zu machen, gehen die Ideen in der Sandstein-Stadt nicht aus. Die neueste ist, bunte 3D-Bilder auf die Gassen der Altstadt zu bringen. "Um sich von anderen Städten abzuheben, braucht es den Aha-Effekt und der könnte eine Straßenmalerei der besonderen Art sein", ist Ronny Kürschner sicher.

Der Vorsitzende des Händlervereins "Pirna in Aktion" hat das Projekt "3D-Straßenmalerei" entwickelt.

Diese spezielle Kunstform ist noch relativ jung. Vor rund 20 Jahren tauchten die ersten Pflastermalereien mit 3D-Effekt auf Bürgersteigen und Plätze weltweit auf. Aus einer bestimmten Perspektive bekommt der Fußgänger den Eindruck, dass er nicht vor einer Malerei, sondern vor einem dreidimensionalen Objekt steht. "Die Bilder sind sehr emotional und ziehen jeden Besucher in ihren Bann. Ich bin mir sicher, dass Einwohner und Pirnas Gäste verstärkt sich mit den Straßenbildern fotografieren lassen", meint Kürschner. Wenn die Fotos dann über die sozialen Netzwerke verbreitet werden, wäre dies doch eine kostengünstige Werbung für die Stadt. "So ist Pirna 365 Tage im Jahr mehrfach im Internet vertreten, ohne dass dafür ein großes Marketingbudget eingesetzt werden muss", findet Kürschner.

Mögliche Bildmotive liefern die Altstadtgassen quasi selbst. "Der große Vorteil Pirnas ist, dass jede Gasse - z.B. Schuhgasse, Barbiergasse, etc. - eine Berufsbezeichnung hat. Warum also nicht in die Gassen ein bis zwei Bilder passend zu den Berufen malen", führt Kürschner seine Idee weiter aus. Wenn sich Bilder jeweils an den Enden der Gassen befänden, könnten die Besucher schleifenförmig durch die Straßen zwischen Markt und der Haupteinkaufsmeile Dohnaische Straße geführt werden.

Die Idee zu den 3D-Straßenbildern hatte Kürschner bereits 2013 seinen Vereinsmitgliedern vorgestellt. "Aber es scheiterte primär am Kopfsteinpflaster. Die Abstände zwischen dem Kopfsteinpflaster waren einfach zu groß und vermost", erläutert er. Doch mit der im vergangenen Herbst begonnenen und in diesem sowie nächsten Jahr fortgesetzten Sanierung der Altstadtgassen lebte die Idee wieder auf.

OB Klaus-Peter Hanke begrüßt generell den Vorschlag, wie die Stadt noch attraktiver gestaltet werden kann. "Das Stadtbild wurde schon in den vergangenen Jahren mit Kleinkunstwerken verschiedenster Art angereichert. Auch die von Herr Kürschner vorgeschlagenen 3D-Straßenmalereien können dazu beitragen", so der Rathauschef.

Oberbürgermeister Hanke sichert eine Unterstützung des Projektes durch die Stadtverwaltung zu - allerdings mit Einschränkungen. Dauerhafte Bilder lehnt die Stadt in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde ab. Als zeitlich begrenztes Event wären solche 3D-Straßenmalereien aber vorstellbar. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Farben ohne Probleme wieder von den Platten entfernen lassen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.01.2015

Silvio Kuhnert

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