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Gymnasiasten-Umfrage: Radweg auf Pirnaer Stadtbrücke ist zu schmal

Gymnasiasten-Umfrage: Radweg auf Pirnaer Stadtbrücke ist zu schmal

Stadtbrücke sowie Pillnitzer- und Rudolf-Renner-Straße sind für Pirnaer Schüler die größten Gefahrenstellen auf ihrem Schulweg rechts der Elbe. Im Stadtgebiet auf der linken Flussseite fühlen sie sich weder auf den beiden Abschnitten der B172, Königsteiner und Schandauer Straße, noch auf der Breiten Straße sicher.

Das geht aus einer Umfrage unter 1100 Schülern ab Klasse 7 am Herder- und Schillergymnasium hervor.

Auf der Stadtbrücke bemängeln die Jugendlichen vor allem die zu schmalen Radwege. Von der Altstadt in Richtung Copitz müssen sich Radfahrer und Fußgänger einen Bürgersteig teilen. Das gilt auch für den Fußgängerbereich auf der Brückenseite flussabwärts. Von der Copitzer Hauptstraße aus führt ein Radweg zwischen Fahrbahn und Bahngleisen über die Brücke. Aufgrund seiner Enge können Radfahrer einander nicht überholen und der Bordstein zur Straße ist gefährlich hoch.

Als zu schnell nehmen sie die Fahrzeuge auf der Rudolf-Renner-Straße wahr. Auch hier wünschen sie sich breitere Radwege und vor allem einen sicheren Fußgängerüberweg zwischen den beiden Bushaltestellen an der Einfahrt zum Herdergymnasium. Den Einmüdungsbereich von Renner- und Pillnitzer-Straße kritisieren die Mädchen und Jungen als zu unübersichtlich.

Über fehlende Radwege und zu hohe Geschwindigkeit klagen die Schüler auch in der Innenstadt. Hier haben sie als ein Defizit die zu kleine Fußgängerinsel auf der Schandauer Straße ausgemacht. Außerdem wünschen sie sich mehr sichere Überwege auf der Breiten und der Königsteiner Straße.

Die Umfrage hat im Auftrag der Stadt das Dresdner Büro der Verkehrsplanung Köhler und Taubmann GmbH vorgenommen. Es hilft der Verwaltung bei der Erarbeitung eines neuen Verkehrsplanes. Das bisherige Verkehrskonzept stammt in seinem wesentlichen Kern aus dem Jahr 1992. Wie die Erhebung ergab, nutzen rund die Hälfte der befragten Schüler den Bus, um zum Gymnasium zu gelangen. Lenkt man den Blick nur auf die Jugendlichen, die aus Pirna kommen, gehen 38 Prozent von ihnen zu Fuß zur Schule und 27 Prozent fahren mit dem Rad.

Im Bereich der Einmündung von Pillnitzer auf die Rudolf-Renner-Straße soll es dieses Jahr eine Besserung geben. Der Kreuzungsbereich wird im Zuge des Baus eines neuen Gehweges zum Berufsschulzentrum neu und übersichtlicher gestaltet. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 18. August und sollen bis 31. Oktober andauern.

Einen eigenen Weg könnten Radfahrer eines Tages auch auf der Maxim-Gorki-Straße bekommen. Die Stadt hatte vergangene Woche getestet, welche Auswirkungen der Wegfall einer der beiden Fahrspuren ab der Bahnhofstraße in Richtung Bundesstraße hat. Über sieben Tage war eine Spur gesperrt. Das Ergebnis: "Es konnten keine größeren Behinderungen festgestellt werden", teilte Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin mit. Nun soll in den Verkehrsentwicklungsplan der Vorschlag eingearbeitet werden, den Autoverkehr dauerhaft auf eine Spur zu begrenzen und für Radfahrer einen separaten Weg einzurichten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.05.2014

Silvio Kuhnert

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