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Grünes Licht für neues Wohngebiet im Radeberger Süden

Radeberger Stadträte beschließen: Grünes Licht für neues Wohngebiet im Radeberger Süden

Radebergs Stadträte beschlossen auf ihrer jüngsten Sitzung, aus den unbebauten Flächen nördlich der Richard-Wagner-Straße unter Einbeziehung des Flügelweges und der Goethestraße ein neues Wohngebiet zu machen. Nur zwei Stadträte enthielten sich bei der Abstimmung ihrer Stimme.

Radeberg, Richard-Wagner-Straße 51.1065243 13.9183074
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Quelle: Stadtverwaltung Radeberg

Radeberg. Dass die Bierstadt so nahe bei Dresden ein begehrter Wohnstandort ist, ist nichts Neues. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass Grundstücke für den Wohnungsbau rar sind. Deshalb war es kein Wunder, dass Radebergs Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung dem Vorschlag der Stadtverwaltung ziemlich einmütig folgten, aus den unbebauten Flächen nördlich der Richard-Wagner-Straße unter Einbeziehung des Flügelweges und der Goethestraße ein neues Wohngebiet zu machen. Nur zwei Stadträte enthielten sich bei der Abstimmung ihrer Stimme.

Die Stadtverwaltung war mit ihrem Vorschlag, für das „Wohnquartier Pillnitzer Straße, Richard-Wagner-Straße, Schillerstraße“ einen Bebauungsplan zu erstellen, dem Antrag der städtischen Wohnbau-Gesellschaft gefolgt. Diese wiederum hatte sich daran erinnert, dass das Gebiet schon Anfang der 1990er Jahre einmal als Wohngebiet ausgewiesen worden war. Doch demografische Prognosen des Statistischen Landesamtes hatten die Stadtväter damals davon überzeugt, einen derartigen Wohnungsbedarf werde es nie und nimmer geben. Aber: Man sollte eben nie nie sagen. Heute ist der Bedarf an mehr Wohnraum da. Auch für mehr Wohnraum in Mehrgeschossern. Allerdings sollten in denen dann nicht kleine Wohnungen dominieren wie zu DDR-Zeiten. Gefragter seien Vierraum- und barrierefreie Wohnungen, bestätigte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) in der Diskussion.

Als Planziel wird im Stadtratsbeschluss die „Entwicklung eines reinen Wohngebietes mit Einfamilien- und Doppelhäusern und parallel der Richard-Wagner-Straße mit Geschosswohnungsbau“ formuliert. Außerdem soll der Fuß- und Radweg entlang des Flügelweges als Grünzug gestaltet werden. Die Planungskosten soll die Wohnbau übernehmen.

Nicht ganz unproblematisch ist der Umstand, dass im Planungsgebiet zahlreiche Kleingärten liegen. Das mache ein sensibles Vorgehen notwendig, hatte Ingrid Petzold (CDU) angemahnt. Der OB gab ihr Recht. Deswegen müsse geprüft werden, ob den Pächtern dieser Flächen vielleicht derzeit ungenutzte Kleingärten in den Radeberger Gartensparten angeboten werden könnten. Auch das Alter der Pächter sei in Betracht zu ziehen. Aber ein Hinderungsgrund für diese „gute städteplanerische Idee“ dürften die Gärten nicht sein, stellte Detlev Dauphin, Fraktionschef der Freien Wähler klar. „Jede Umwandlung bringt eben Veränderungen mit sich“, betonte er.

Von Bernd Lichtenberger

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