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Grünes Licht für neuen Center-Entwurf am Pirnaer Scheunenhof

Grünes Licht für neuen Center-Entwurf am Pirnaer Scheunenhof

Mit "Felsenwelt" könnte kurz das neue Konzept für ein Einkaufszentrum am Scheunenhof in Pirna umschrieben werden. "Wir holen ein Stück Sächsische Schweiz nach Pirna hinein", meinte OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) nach der Vorstellung des Entwurfs des Pirnaer Architekten Uwe Seidel.

Pirna.

Von Silvio Kuhnert

Pirna . Mit "Felsenwelt" könnte kurz das neue Konzept für ein Einkaufszentrum am Scheunenhof in Pirna umschrieben werden. "Wir holen ein Stück Sächsische Schweiz nach Pirna hinein", meinte OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) nach der Vorstellung des Entwurfs des Pirnaer Architekten Uwe Seidel. Der neue Planer eines Centers am Dohnaischen Platz kann sich sowohl Sandsteinfassaden als auch einen Kletterfelsen im Gebäude-Inneren vorstellen.

"Wir erfinden das Rad nicht neu. Das Projekt heißt Scheunenhof", meinte der Architekt, der sich mit der Sanierung von historischen Altstadthäusern - zum Beispiel dem Peter-Ulrich-Haus oder dem Gebäudeensemble Marieneck - aber auch mit modernen Neubauten einen Namen gemacht hat. Die Grundkonstanten stehen: Der historische Scheunenhof wird denkmalgeschützt saniert und bleibt als Einzelgebäude stehen, das Gastronomie beherbergt. Eine unmittelbare Integration in das Center ist nicht vorgesehen. "Der Scheunenhof sollte nicht überbaut werden", meinte Seidel. Rund 250 Stellflächen entstehen in einer Tiefgarage. Hauptmieter ist Edeka. Der Lebensmittler baut im Erdgeschoss einen "Markt der Generationen", der sich durch breite Gänge, niedrige Regale und Lupen an den Einkaufswagen, um das Kleingedruckte auf Verpackungen besser lesen zu können, auszeichnet. Ins Erdgeschoss sowie ins Obergeschoss sollen größere Geschäfte einziehen.

Das Center solle keine Kiste werden, betonte Seidel. Ihm schwebt ein zweigeschossiges Gebäude mit attraktiven Fassaden vor. "Sandstein, Strukturbeton, Metall, hölzerne Gewebe", nannte er als Beispiele für die Hüllen der verschiedenen Baukörper, die die Geschäfte beherbergen. Verbunden werden sollen die Gebäude über eine mit Glas überdachte Mall. In diesem lichtdurchfluteten Innenhof könnte auch der Kletterfelsen stehen.

Edeka holte Seidel mit ins Boot, nachdem im Sommer dieses Jahres der Dresdner Architekt Steffen Gebhardt aus dem Projekt ausstieg. Dieser zweifelte an der Ernsthaftigkeit des Lebensmittlers, das Projekt realisieren zu wollen, weil es zu keiner Unterzeichnung des sogenannten Optionsvertrages kam. Edeka hat nun der Stadt ein notariell beglaubigtes Vertragsangebot vorgelegt. Mit der Zustimmung des Stadtrats zu dem Entwurf von Architekt Seidel wird dieses Konzept dem Vertragswerk angehängt. Noch diese Woche möchte die Stadt unterzeichnen. Der Optionsvertrag räumt ein Rücktrittsrecht bis 31. März kommenden Jahres ein. Bis dahin möchte Edeka die für einen Bau notwendigen Mieter gefunden haben. Christoph Grundmann, Edeka-Geschäftsbereichsleiter Expansion und Immobilien Nordbayern, ist optimistisch, dass zum Weihnachtsgeschäft 2014 das Center geöffnet hat.

Während es beim Scheunenhof weitergeht, gab es am Dienstagabend keinen neuen Stand zum ehemaligen Kulturhaus "Tannensäle". Investor Rolf-Dieter Sauer hat die Vorstellung seines neuen Konzeptes kurz vor der Stadtratssitzung aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.11.2012

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