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Grünes Licht für Seniorenwohnpark im Spitzgrund

Grünes Licht für Seniorenwohnpark im Spitzgrund

Der Seniorenwohnpark im Spitzgrund wird gebaut. Nachdem der Stadtrat Coswig auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben hat, beginnen die Arbeiten am Großprojekt bereits in der nächsten Woche.

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Der Kreyernweg muss dem Seniorenwohnpark weichen. Damit Anwohner ihn kurz vor Beginn der Arbeiten nicht wie bisher mit Autos zustellen, ist er schon gesperrt.

Quelle: Uwe Hofmann

Am Montag wird die Stadttochter Wasser Abwasserbetriebsgesellschaft Coswig (WAB) damit anfangen, einen Entwässerungskanal unter der Niederauer Straße zu verlegen. Diese Erschließungsarbeiten sind nötig, weil die Wohnungsgenossenschaft Coswig (WGC) auf der von der Moritzburger Straße, Niederauer Straße, Nordstraße und Siedlerstraße umfassten Brachfläche beachtliche 172 altersgerechte Wohnungen bauen will. Ist der Kanal verlegt, sollen die drei Siedlungsstraßen im Gebiet verbreitert und mit einem Fußweg versehen werden. 800 000 Euro kostet das, die WGC bezahlt davon etwa 60 Prozent.

Nach DNN-Informationen werden in der nächsten Woche auch auf der Baufläche selbst, die in den letzten Wochen schon weitestgehend beräumt wurde, die Baumaschinen anrollen. Laut einem zwischen der Stadt und der WGC geschlossenem Vertrag hat die Genossenschaft 20 Monate Zeit, um die geplanten drei Wohnhäuser zu errichten, die nach aktueller Planung drei bis vier Geschosse hoch sein werden und sich um einen Innenhof gruppieren sollen. Außerdem gehören zum Bauprojekt 72 Stellplätze in einer Tiefgarage und weitere 22 im Außengelände. Mehr ist nicht bekannt, weil die WGC sich zu dem Vorhaben nicht äußert.

So blieb es auch an Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) hängen, sich mit der Kritik von Anwohnern auseinanderzusetzen. Die öffentliche Auslegung der Pläne hatte zwar bemerkenswerter Weise keinerlei Einwände von Behörden provoziert, aber doch acht Schreiben von Spitzgrund-Bewohnern zur Folge. Man sei entsetzt, weil man bis zuletzt von einer Besiedlung mit Einfamilienhäusern ausgegangen sei, heißt es in einem. Die Brachfläche ist in der Tat von zwei Seiten her von Einfamilienhäusern umgeben, von der dritten aber durch Wohnblöcke, weshalb die Drei- bis Viergeschosser an dieser Stelle städtebaulich kein Problem darstellen, wie Bauamtsleiter Wolfgang Weimann bereits in der Vergangenheit ausgeführt hat. Kritik daran, dass ein so großer Wohnungsbau für Senioren den ohnehin schon hohen Altersschnitt im Spitzgrund nach oben treibe, wischt OB Neupold vom Tisch. "Die WGC wird wissen, wo die Nachfrage ist", sagt er. Die Stadt habe die Aufgabe, der Eigentümerin Baurecht einzuräumen. Das Verhältnis zwischen Stadt und Genossenschaft ist unterkühlt, seit sie vor Jahren wegen eines Parkplatzes im Wohngebiet Dresdner Straße in Streit gerieten.

Die Gebäudefassaden würden so gebaut, dass kein Lärm der nahen Bahnstrecke durch die neuen Bauten auf die Einfamilienhäuser zurückgeworfen werde, räumt Neupold die nächsten Bedenken aus. Auch die Einfahrten der Tiefgaragen sollen schallschluckend sein. Ein drittes Problem, dass der Bau möglicherweise nach sich zieht, soll dagegen zunächst nur beobachtet werden: Anwohner befürchten, dass künftig Parkplatznot ausbricht. Das hat mit dem Kreyernweg zu tun, der bisher als Stellfläche genutzt wird, aber dem Bau zum Opfer fällt. "Das müssen wir ergründen", sagt Neupold. Im Wohngebiet Dresdner Straße habe man voreilig auf eine Parkplatznot reagiert. "Mit dem Ergebnis, dass dort ein Parkhaus steht, in dem 80 von 407 Plätzen belegt sind."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.03.2015

Uwe Hofmann

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