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Grünes Licht für Ausbau B 170 zwischen A 17 und Bannewitz

Grünes Licht für Ausbau B 170 zwischen A 17 und Bannewitz

Ein gefährliches Nadelöhr zwischen Bannewitz und Dresden kann verschwinden. Die Landesdirektion Sachsen hat grünes Licht für den Ausbau der Bundesstraße 170 von der Kreuzung Windbergstraße bis zur Autobahnauffahrt Südvorstadt gegeben.

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Auf zwei Kilometern Länge kann der Unfallschwerpunkt auf der B 170 zwischen A 17 und Bannewitz durch den Ausbau verschwinden.

Quelle: Grafik: Alexander Eylert

Das Planfeststellungsverfahren sei abgeschlossen. "Damit besteht Baurecht für den etwa zwei Kilometer langen Abschnitt der Bundesstraße", teilte Behördensprecher Holm Felber mit.

Mit dem Ausbau der B 170 soll ein Unfallschwerpunkt auf der wichtigen Verbindungsachse von der Landeshauptstadt hinauf ins Osterzgebirge nach Zinnwald und der tschechischen Grenze verschwinden. "Allein in den Jahren 2005 bis 2010 ereigneten sich innerhalb des geplanten Ausbauabschnittes 106 Verkehrsunfälle", berichtete Felber. 82 Mal krachte es an der Kreuzung B 170/Boderitzer Straße. Aufgrund der vielen Unfälle ist eine Neugestaltung des Straßenverlaufs erforderlich. Denn bislang muss die vielbefahrene Bundesstraße regionalen und innerörtlichen Verkehr aufnehmen. "Dabei behindern zahlreiche direkte Grundstückszufahrten auf die B 170 und Anliegerstraßen den Verkehrsfluss", so Felber. Vor allem Traktoren und langsame Lkws gefährden andere Verkehrsteilnehmer. Außerdem fehlen eigene Radwege. Mit der geplanten Neugestaltung sollen sich die Verkehrsverhältnisse ändern.

"Der Ausbau zwischen der A 17-Anschlussstelle Dresden-Südvorstadt bis zur Boderitzer Straße soll vierspurig erfolgen", führte Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, aus. Im weiteren Verlauf bis zur Windbergstraße werde dreispurig ausgebaut. "Das letzte Teilstück ab der Kreuzung Windbergstraße bis zum Bauende nach rund 150 Metern wird im Bestand zweispurig erneuert", so Siebert weiter. Auch die Knotenpunkte entlang der Strecke, wie der Kreuzungsbereich zur Boderitzer Straße, werden neugestaltet. Auf einigen Abschnitten sollen zudem Lärmschutzwände das Leben der Anwohner erleichtern. Außerdem ist der Bau eines Radweges zwischen der Einmündung Winkelmannstraße und Kreuzung Boderitzer Straße geplant.

Ein Termin für den Baustart steht noch nicht fest. "Erst wenn rechtskräftig Baurecht vorliegt, können wir die nächsten Schritte vornehmen und mit der Ausführungsplanung beginnen, uns um die Finanzierung beim Bund bemühen und weitere Schritte Richtung Baubeginn unternehmen", informierte Siebert.

In der Planungsphase wurden die Baukosten auf rund 6,2 Millionen Euro geschätzt. "Die liegt allerdings schon fast ein Jahrzehnt zurück", berichtete Siebert. Das Landesamt wird die Kosten nun aktualisieren. Da im Baugewerbe allgemein die Preise in den letzten Jahren stetig gestiegen sind, wird das Vorhaben sicher nicht billiger werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.08.2013

Silvio Kuhnert

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