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Großsanierung im Triebischtal: Instandsetzungsarbeiten nach Schlammlawine beginnen nächste Woche

Großsanierung im Triebischtal: Instandsetzungsarbeiten nach Schlammlawine beginnen nächste Woche

Meißen. In der nächsten Woche beginnen die umfassenden Sanierungsarbeiten, mit denen die Ende Mai von einer Schlammlawine in Meißen-Triebischtal angerichteten Schäden beseitigt und neuen vorgebeugt werden soll.

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Die Straße An der Hohen Eifer glich Ende Mai einem Trümmerfeld.

Quelle: uh

Das Gesamtpaket der Maßnahmen kostet rund 600 000 Euro. Dabei soll möglichst zeitgleich an mehreren Baustellen gebaut werden, so dass bei optimalem Verlauf bereits im Dezember schon alles fertig sein könnte.

Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die Sanierung der komplett zerstörten Straßen An der Hohen Eifer und Kirchsteig, die nach der Schlammlawine nur provisorisch instand gesetzt wurden. Im Zuge der Arbeiten ist mit abschnittsweisen Sperrungen beider Straßen zu rechnen. Außerdem wird der vom Unwetter zerstörte Mischwasserkanal unter der Straße An der Hohen Eifer durch einen größeren ersetzt und teilweise umverlegt. Die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogene Ossietzkystraße erhält drei neue Schichten Bitumen. Auch das Rohr, durch das der Kirchbach unter dem Kirchbachsteig fließt, wird von einem auf 1,40 Meter vergrößert. Der schadhafte Mühlgraben wird instand gesetzt.

Außerdem hat die Stadt für einen Einzugsbereich von rund 2,6 Quadratkilometern rund um den Kirchsteigbach hydrologische Untersuchungen in Auftrag gegeben. Es handelt sich um die Felder, von denen die Schlammlawine ausging. Ziel ist es, derartige Katastrophen dort künftig zu verhindern, etwa durch die Umwandlung von Ackerland in Wald oder Grünland, das Einbringen von Gehölzstreifen und das Anlegen von Rückhalte- und Geröllfangbecken. Ein erstes Hochwasserrückhaltebecken oberhalb der Hohen Eifer soll bis Jahresende schon fertig sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2014

uh

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