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Großprojekt in zwei Abschnitten: S 177 kommt gut voran

Großprojekt in zwei Abschnitten: S 177 kommt gut voran

Seit fast zwei Jahren baut der Freistaat auf der Staatsstraße (S) 177 nördlich von Pirna. Ab Ende 2014 soll Bonnewitz vom Schwerlastverkehr befreit sein, hieß es im Juli 2012, als der Bau der Ortsumfahrung begann.

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Auf der Brücke über den Bonnewitzer Grund fehlt im Wesentlichen nur noch die Asphaltschicht.

Quelle: Silvio Kuhnert

Das Versprechen scheint erfüllt zu werden. Im Gegensatz zu manch anderem Straßenbauprojekt der jüngsten Zeit im Raum Pirna befinde sich "das äußerst komplexe Bauvorhaben im Zeitplan; mit der Verkehrsfreigabe für den Ausbau der S 177 nördlich von Pirna rechnen wir, wenn das Wetter mitspielt, noch in diesem Jahr", informierte Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamts für Straßenbau und Verkehr.

Die Großbaustelle teilt sich in zwei Abschnitte. Zum einen wird die S 177 von der Anschlussstelle Äußere Pillnitzer Straße bis kurz vor Bonnewitz im Bestand ausgebaut. Hier sind die Erd- und Asphaltarbeiten abgeschlossen. "Der Verkehr wird bereits auf den neuen Fahrbahnen geführt, wenn auch noch einstreifig", erklärte Siebert. In diesem Teilabschnitt fehlen teilweise noch Schutzplanken und die Markierung, auch die Fertigstellung eines Regenrückhaltebeckens steht noch aus. "Im Bereich der ehemaligen Verknüpfung der S 177 nach Jessen erfolgt der Rückbau des Knotenpunktes", so Siebert.

In dem Pirnaer Ortsteil können Autofahrer nicht mehr unmittelbar von der Radeberger Straße aus auf die Staatsstraße fahren. Dafür gibt es jetzt aber eine direkte Verbindung nach Graupa. "Das einzige Brückenbauwerk ist ebenfalls fertiggestellt", teilte die Sprecherin mit. Gestern wurde die Brücke zwischen der Radeberger und der Zaschendorfer Straße für den Verkehr freigegeben. Ebenfalls fällt die direkte Anbindung der Grundmühlen- bzw. Zaschendorfer Straße an die S 177 weg.

Neben dem Ausbau der bestehenden Staatsstraße entsteht bei Bonnewitz andererseits eine komplett neue Trasse. Hier wird die künftige S 177 in einem großen Bogen über den Bonnewitzer Grund und um den Pirnaer Ortsteil herum geführt. "Fünf der sechs Brückenbauwerke dieses Teilabschnitts sind fertiggestellt, darunter die 210 Meter lange Brücke über den Bonnewitzer Grund", berichtete Siebert. Das sechste Bauwerk ist gerade am Entstehen. Dabei handelt es sich um eine Unterführung für Wildtiere. Der Tunnel wurde am vergangenen Montag und Dienstag in über 36 Stunden betoniert. Unterhalb dieses Bereiches in Richtung Pirna beginnen die ersten Asphaltarbeiten. Am oberen Bereich, also nördlich des Wildtunnels, sind noch Erdarbeiten im Gange.

Der Ausbau der S 177 nördlich von Pirna kostet rund 37 Millionen Euro und wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Efre-Fördertopf finanziert. Im Anschluss geht es bei Wünschendorf weiter. Wie noch zu Beginn des Jahres von einigen erhofft, wird es einen Baubeginn in diesem Jahr aber nicht geben. "Der Bauabschnitt Wünschendorf-Eschdorf befindet sich im Baurechtsverfahren. Der Bau könnte frühestens 2015 beginnen", so Siebert. Der Abschnitt des Gesamtprojekts Ortsumfahrung Dresden, die die A4 mit der A17 verbinden wird, ist 5,6 Kilometer lang und hat elf Brückenbauwerke. "Wir rechnen hierfür mit Kosten von etwa 26 Millionen Euro", teilte Siebert mit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2014

Silvio Kuhnert

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