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Große Pläne für den Natursee Copitz

Pirna Große Pläne für den Natursee Copitz

Der Natursee Copitz und das umliegende Gelände sollen neu gestaltet werden. Verschiedene Änderungen auf dem Gelände, das sich zu großen Teilen im Besitz der Stadtwerke befindet, könnten in den kommenden Jahren durchgeführt werden.

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Diese Karte der Stadt Pirna zeigt das bisherige Gestaltungskonzept für den Natursee Copitz. Die Stadt ruft alle Bürger auf, ihre Ideen und Kritikpunkte in das weitere Planverfahren einfließen zu lassen. Wann mit dem Bau begonnen wird, ist noch vollkommen unklar.
Quelle: Stadt Pirna

Quelle: SSchlesinger

Pirna. Der Natursee Copitz und das umliegende Gelände sollen neu gestaltet werden. Verschiedene Änderungen auf dem Gelände, das sich zu großen Teilen im Besitz der Stadtwerke befindet, könnten in den kommenden Jahren durchgeführt werden. Doch zunächst passiert nichts. Noch nicht einmal das Gestaltungskonzept wurde abschließend fertiggestellt. Der Grund: Die Stadt will die Bürger und ansässige Initiativen an der Planung beteiligen - sicher auch, um Konflikte mit den Anwohnern zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden. Alle Hinweise und Wünsche können an die Mailadresse stadtentwicklung@pirna.de geschickt werden und sollen gegebenenfalls Eingang in die Planung finden.

Trotz aller Offenheit der Stadtverwaltung: Es besteht bereits ein Konzept, das zumindest als Grundlage für die kommenden Planungen dient und auf der Homepage der Stadt veröffentlicht wurde. Die geplanten Maßnahmen werden auf der anbei stehenden Karte aufgezeigt. Im Bereich 1 sind bereits in diesem Jahr von den Stadtwerken 200 Stellplätze für Dauercamper geschaffen worden - allerdings ohne Genehmigung. Diese Fläche soll nach dem Willen der Stadtverwaltung bei der Erstellung des neuen Bebauungsplanes nachträglich genehmigt werden. Ebenfalls in diesem Bereich steht der neue Zaun des Campingplatzes, der derzeit den Rundweg um den See unterbricht und von vielen Anwohnern und einer Bürgerinitiative kritisiert wird (DNN berichteten). Der Stadtrat hat bereits beschlossen, dass der Zaun wieder verschwinden muss. Bis spätestens zum 31. Dezember muss alles abgebaut werden.

Auch im Bereich 2 sollen weitere 24 Plätze für Camper entstehen. Das Wäldchen am Ufer und der Anglerbereich bleibt dem Konzept zufolge erhalten und wird mit einer Grünfläche abgegrenzt. Die nördliche Zufahrt des Campingplatzes im Bereich drei - heute oft eine matschige Piste - soll ausgebaut werden. Darüber hinaus sind zusätzliche Parkplätze geplant. Für den bestehenden Parkplatz im Bereich 4 am Campingplatz ist ebenfalls eine Ertüchtigung vorgesehen. Hier plant die Stadt auch die Errichtung einer öffentlichen Toilette.

Im Bereich 5 an der Südseite des Sees will die Stadt Flächen für den Hausbau ausschreiben. Zur Debatte stehen zwei Varianten: Nach den bisherigen Vorstellungen sollen hier elf Eigenheime und ein Mehrfamilienhaus oder neun Reihenhäuser mit insgesamt 27 Wohnungen entstehen. Auch hier ist eine Erneuerung des Parkplatzes geplant. Im Bereich 6 sollen ebenfalls Wohnungen gebaut werden. Die Stadt spricht in ihrem Konzept von 12 bis 16 Wohneinheiten, die auf drei Mehrfamilienhäuser oder ein großes Reihenhaus verteilt werden könnten.

Die auf der Karte mit der Ziffer 7 gekennzeichneten Maßnahmen dienen sowohl der Verbesserungen der Badestellen als auch dem Schutze der Umwelt. Im Bereich 7a soll der Strand verbessert und erweitert werden. Dasselbe gilt für den Bereich 7b, wo zusätzlich die Schaffung von Spiel- und Sportmöglichkeiten geplant ist. Die Bereiche 7c und 7d verweisen auf die angestrebte Verbesserung der Wasserqualität und des Erhalts des Schilfgürtels im westlichen Bereich des Sees.

Im Bereich 8 könnte es zu den größten Änderungen kommen. Hier soll - als Ersatz für die heute in der Nähe betriebene Imbissbude - ein Lokal mit dazugehörigen Bungalows entstehen, das eine Terrasse zum See, eine Bowlingbahn und einen Mehrzweckraum beherbergt. Hierbei handelt es sich um ein Konzept der Pirnaer Stadtwerke. Ob dieses tatsächlich zur Umsetzung kommt, könne - genau wie bei allen anderen Vorhaben - heute noch nicht gesagt werden, so Stadtsprecher Thomas Gockel.

Hauke Heuer

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