Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 19 ° wolkig

Navigation:
Google+
Gommern bekommt eine neue Mitte - Endspurt für Neugestaltung des Dorfplatzes

Gommern bekommt eine neue Mitte - Endspurt für Neugestaltung des Dorfplatzes

Der neue Dorfplatz in Gommern nimmt Gestalt an. Seit Wochen sind Bauarbeiter dabei, die einst schnöde Grasfläche in eine ansehnliche Mitte zu verwandeln, die zum Verweilen einlädt.

Voriger Artikel
Coswig will Hauptpumpwerk flutsicher umbauen
Nächster Artikel
Ehemaliger Leichtathlet Falk Balzer attackiert Kreischaer Dopinglabor

Die Pflasterarbeiten gehen in die letzte Runde: Steinsetzer Sven verlegt Granit für die Abflussrinne an der Südseite. Bis Ende August sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: Silvio Kuhnert

Ende August soll der Platz fertig sein. "Wir stehen nicht unter Zeitdruck", sagt Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Denn die feierliche Einweihung ist für Ende September geplant. Dann soll die urkundliche Ersterwähnung des heutigen Ortsteils von Heidenau vor 725 Jahren gefeiert werden.

Das Herz des Dorfplatzes ist bereits deutlich erkennbar. Kleine Mauern aus Naturstein umsäumen eine Freifläche, auf der bereits ein Brunnen sowie Holzpferde stehen. Treppenstufen führen zum Pflasterweg, der den Rundling umkreist und als Zufahrt zu den angrenzenden Gehöften dient. Borde grenzen freie Flächen ein. Sie werden noch mit Erde gefüllt und bepflanzt. Die Areale auf dem Dorfplatz symbolisieren Äcker als Erinnerung an die landwirtschaftlich geprägte Vergangenheit des Ortes. Sie sollen zum Spielen, Entspannen, Sonnen, Lesen oder zum Picknick einladen. Kurzum: Der Dorfplatz soll ein Treffpunkt für Jung und Alt sein.

Die neugestaltete Dorfmitte wird das Gegenteil von dem, was sie vorher war. Der Platz vegetierte seit dem Abriss des Konsums nur noch vor sich hin. Eine bloße Rasenfläche bildete den Kern. Umgrenzt war sie von einem Betonweg. In der Mitte befanden sich außerdem die Wertstoffcontainer. Sie wandern künftig an den Rand hinter eine Sichtschutzwand.

Beim Budget ist die Stadt Heidenau bislang im gesteckten Finanzrahmen geblieben, wie Opitz mitteilt. 344 000 Euro stehen für die Bauarbeiten zur Verfügung. Auf einen Zuschuss aus dem Fördertopf für Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) kann die Elbestadt hoffen. Die in Aussicht gestellten Gelder von rund 244 000 Euro fließen allerdings erst im kommenden Jahr nach der Endabrechnung des Bauvorhabens.

Die Anwohner wünschen sich, dass der Dorfplatz nicht wieder zu einer Hundetoilette verkommt. Im Fokus der Stadtverwaltung stehen derzeit allerdings weniger Tretminen als vielmehr die Hundehalter selbst. Sie sucht "illegale Vierbeiner" bzw. deren Besitzer im gesamten Stadtgebiet, die die Hundesteuer nicht zahlen. Jährlich sind 60 Euro fällig. Anfang des Monats waren 630 Hunde im Rathaus registriert. "Leider sind nicht alle Hundehalter der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nachgekommen", teilt die Stadtverwaltung mit. Sie veranlasste eine Hundebestandsaufnahme. "Sämtliche Haushalte im Stadtgebiet werden in den nächsten Wochen durch Mitarbeiter einer beauftragten Firma aufgesucht. Sie wird durch Befragungen den vorhandenen Hundebestand feststellen", heißt es aus dem Rathaus. Bei wem ein nicht angemeldeter Hund festgestellt wird, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Neben einer rückwirkenden Steuerfestsetzung droht eine Geldbuße von bis zu 2500 Euro. Wer nicht kräftig zahlen möchte, kann noch schnell seinen Vierbeiner registrieren lassen. Zwölf Heidenauer haben ihr Haustier vergangene Woche angemeldet, berichtet Opitz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.08.2013

Silvio Kuhnert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

21.07.2017 - 10:25 Uhr

Zur Generalprobe gegen Wolfsburg können die Schwarz-Gelbven wohl erneut nicht in Bestbesetzung antreten .

mehr