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Gohrisch: Ein Garten voller historischer Steine

Gohrisch: Ein Garten voller historischer Steine

Steinreich ist Jürgen Schmieder im wahrsten Sinn des Wortes. 35 historische Steine zieren sein Grundstück im Kurort Gohrisch. Dort hat er ein Grenzstein-Lapidarium geschaffen.

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Jürgen Schmieder aus Gohrisch hat eine Sammlung aus 35 historischen Grenzsteinen aufgebaut.

Quelle: Mike Jäger

Zwei Grenzsteinkategorien sind in seiner Sammlung zu finden: zum einen Landesgrenzsteine, die die Staatsgrenze zwischen Sachsen und Tschechien markierten, andererseits Forstgrenzsteine, die zur Abgrenzung des ehemaligen kurfürstlichen bzw. königlichen Waldes und späteren Staatswaldes von Privatwaldbesitzern gesetzt wurden.

Der älteste Grenzstein stammt aus dem Jahr 1699, der jüngste von 1980. Im Jahr davor begann die DDR die Staatsgrenze neu zu markieren. Die alten Grenzsteine wurden entfernt und in Cunnersdorf abgelagert. "Vorgesehen war, sie im Fundament für das Staatsjagdgebäude einzubauen", erinnert sich Schmieder. Mit Genehmigung des ehemaligen Rates des Kreises Pirna durfte er die wertvollsten Steine bergen. Sie bildeten den Grundstein des Lapidariums. In der Folge kamen bis 1988 Forstgrenzsteine, die teilweise beschädigt oder von ihrem Standort entfernt worden waren, zur Sammlung hinzu. Heute sammelt der frühere Nationalparkmitarbeiter keine Grenzsteine mehr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.05.2014

S.K.

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