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Gewerkschaft Verdi bestreikt am Montag Kitas in Dresden und Freital

Gewerkschaft Verdi bestreikt am Montag Kitas in Dresden und Freital

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt am Montag mehrere kommunale Kitas in Dresden. Sprecher Jörg Förster bestätigte dies am Freitag auf Anfrage von DNN-Online grundsätzlich.

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Verdi will am Montag Kitas in Dresden und Freital bestreiken.

Quelle: dpa

Zum Umfang des Arbeitskampfes wollte sich Förster jedoch nicht äußern. Wie viele und welche Kitas betroffen sind und ob auch andere Branchen des öffentlichen Dienstes bestreikt werden, werde die Gewerkschaft am Wochenende bekannt geben. Dresden verfügt über insgesamt 162 kommunale Kitas. Förster sagte jedoch, dass neben Dresden voraussichtlich auch Freital betroffen sein wird.

In den betroffenen Einrichtungen seien allerdings Elternbriefe verteilt worden, damit die Eltern Zeit haben, sich eine alternative Betreuung zu organisieren. In manchen Fällen soll es jedoch keine schriftlichen Infos sondern nur telefonische Mitteilungen am Freitagmittag gegeben haben.

Ihre Kita ist betroffen? Schicken Sie uns eine [link:700-NR_DNN_75335-1]!

Die Stadt will eine Notbetreuung einrichten. "Unser Ziel als Stadt ist es, mit den Gewerkschaftsvertretern vor Ort eine Übereinkunft zu erzielen, um für Kinder mit Behinderungen und die Kinder, deren Eltern keine anderweitige Betreuung finden, eine Notbetreuung einzurichten. Hierzu habe ich den Gewerkschaftsvertretern einen Vorschlag unterbreitet. Sobald dieser eine Zustimmung erfährt, kann sofort eine Notbetreuung für bestreikte Kindertageseinrichtungen eingerichtet werden“, teilte Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) am Freitag mit.

Ab Montag 6 Uhr wird unter den Telefonnummer (03 51) 4 88 51 02 und 4 88 50 84 und 4 88 50 41 ein telefonischer Informationsdienst für betroffene Eltern eingerichtet.

In Freital sind nach Angaben der Stadtverwaltung nahezu alle kommunalen Kitas betroffen. Eltern werden gebeten, die Betreuung ihrer Kinder selbst zu organisieren. Eine Notbetreuung ist eingerichtet, diese verfüge aber nur über begrenzte Kapazitäten. ([link:700-NR_DNN_75335-2].

Verdi kämpft aktuell für höhere Löhne im öffentlichen Dienst. Gefordert werden 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Für den Nahverkehr soll es darüber hinaus eine Zulage von 70 Euro monatlich geben, in den Krankenhäusern sollen die Nachtzuschläge von 15 Prozent auf 20 Prozent steigen.

sl

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