Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Gerold Mann gewinnt Bürgermeister-Wahl in Klipphausen

Gerold Mann gewinnt Bürgermeister-Wahl in Klipphausen

Bürgermeister der neuen Einheitsgemeinde Klipphausen ist Gerold Mann (parteilos). Der Amtsverweser hat die Wahl am Sonntag klar für sich entschieden.

Voriger Artikel
Saisonstart bei den Landesbühnen Sachsen: Kinderfest und "Die Geschichte vom Onkelchen"
Nächster Artikel
Bilder von Anton Paul Kammerer in Radebeuler Sparkasse

Andreas Vorrath

Klipphausen. Auf den 58-Jährigen aus dem Ortsteil Sora entfielen 94,44 Prozent der Stimmen. Andreas Vorrath (Grüne) aus Röhrsdorf erhielt als Gegenkandidat 5,56 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,7 Prozent.

Die Wahl war notwendig geworden, weil sich die beiden Nachbargemeinden Triebischtal und Klipphausen am 1. Juli vereinigt haben. Die mehr als 111 Quadratkilometer große Kommune ist seither von der Fläche her nach der Stadt Großenhain die größte Gemeinde im Landkreis Meißen. Dort leben fast 10 500 Einwohner. Zur Fusion kam es, weil Triebischtal weniger als die vom Freistaat empfohlenen 5000 Einwohner aufwies und so die Zukunftsfähigkeit der Kommune infrage gestanden hätte. Triebischtals letzter Bürgermeister Dieter Schneider (parteilos) ist fortan Beigeordneter in der neuen Gemeinde.

Mann war seit 1990 Bürgermeister von Klipphausen. Bei seiner Wiederwahl 2006 bekam der vierfache Großvater ohne Gegenkandidaten über 99,7 Prozent der Stimmen. "Dass ich nun in dieser Höhe gewählt werde, hätte ich nicht gedacht", freute sich Mann. "Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft der Gemeinde betrifft", sagt er. Für die Entwicklung sei das Gewerbegebiet der Motor. 2013 werde in Miltitz die neue Kita für 2,3 Millionen Euro und in Weistropp das Vereinszentrum für 1,3 Millionen Euro gebaut. Dann seien zwei Ziele der Fusionsvereinbarung erreicht.

Auch Vorrath war mit dem Wahlergebnis zufrieden. "Als Grüner auf dem Land ohne großen Wahlkampf so viele Prozente zu holen, konnte man nicht erwarten", sagt er. "Das Ergebnis zeigt aber auch, dass einige mit der Arbeit von Herrn Mann nicht zufrieden waren." Der 49-Jährige sieht ein Demokratiedefizit. Er wollte mit seiner Bewerbung die Möglichkeit schaffen, zwischen zwei Kandidaten wählen zu können. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr