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Gemeinsam gegen Mangel an Fachkräften: Radebeul und Arbeitsagentur schließen Vereinbarung

Gemeinsam gegen Mangel an Fachkräften: Radebeul und Arbeitsagentur schließen Vereinbarung

Die Agentur für Arbeit Riesa und Radebeul wollen künftig bei der Anwerbung von Fachkräften und der Wirtschaftsförderung in der Lößnitzstadt enger zusammenarbeiten.

Das steht zumindest in einer Kooperationsvereinbarung, die Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) und der Arbeitsagentur-Chef Thomas Berndt geschlossen haben. Im Fokus stünden dabei insbesondere die gemeinsame Beratung von Unternehmen mit Ansiedlungs- oder Erweiterungsplänen in der Region, teilen beide Seiten einstimmig mit.

In dem Schreiben lobt die Arbeitsagentur Radebeul als Sitz von innovativen und leistungsstarken Unternehmen. In den Branchenschwerpunkten Maschinen- und Metallbau, Pharmazie und Chemie sowie Nahrungsmittelproduktion seien dort in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. In der Folge ging die Arbeitslosigkeit zurück und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg an. Derzeit sind im Bereich der Geschäftsstelle Radebeul der Arbeitsagentur rund 2300 Personen arbeitssuchend, davon 965 in Radebeul. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,4 Prozent und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Meißen (8,7 Prozent).

Anlass für die engere Zusammenarbeit gibt insbesondere der sich abzeichnende Mangel an Fachkräften. "Um dem steigenden Fachkräftebedarf sowohl der bestehenden Unternehmen unserer Stadt als auch potenzieller Neuinvestoren zukünftig noch besser ent- sprechen zu können, ist es dringend notwendig, Arbeitskräfte gezielt branchenspezifisch vorzubereiten und für die Unternehmen zu interessieren", fordert OB Wendsche. Betrachte man die demografische Entwicklung, werde die Besetzung von Stellen in den kommenden Jahren immer schwieriger. Dabei werden nach Einschätzung der Arbeitsagentur bereits in diesem Jahr erstmals mehr Menschen im Landkreis Meißen in Rente gehen, als junge Menschen ins Arbeitsleben einsteigen.

Deshalb will Arbeitsagentur-Chef Berndt künftig verstärkt den Fokus auf die Gewinnung und Qualifizierung von Arbeitgebern legen. Derzeit biete man mit der Qualifizierungsberatung insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen Hilfe und Beratung an, sagt Berndt. In Abstimmung mit den betreffenden Firmen wolle man künftig im Gleichschritt mit Radebeul mit Arbeitgebern ins Gespräch kommen und die Personalrekrutierung bei Firmenansiedlungen oder Unternehmenserweiterungen durch den Arbeitgeber-Service übernehmen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.09.2014

uh

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