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Gemeindezentrum: Siegerentwurf präsentiert - Durchgang könnte Radebeuler Lutherkirche mit neuem Flachbau verbinden

Gemeindezentrum: Siegerentwurf präsentiert - Durchgang könnte Radebeuler Lutherkirche mit neuem Flachbau verbinden

Ein Flachbau soll es sein. Ein Preisgericht hatte sich am Mittwochabend festgelegt, wie das neue Gemeindezentrum der Radebeuler Lutherkirchgemeinde aussehen soll (die DNN berichteten).

Eine neunköpfige Fachjury kürte diesen vermeintlich kostengünstigsten Entwurf mit klarer Mehrheit zum Sieger eines Architekturwettbewerbs für das neue Zentrum. Zwölf Architektenbüros aus Radebeul, Dresden und Leipzig nahmen daran teil.Repro: M. Förster

Radebeul. Gestern wurde der Siegerentwurf aus dem eigens im Juni ausgelobten Architektenwettbewerb in der Lutherkirche präsentiert. Die Pläne des Büros Knoche Architekten BDA aus Leipzig zeigen einen lichtdurchfluteten Flachbau aus Ziegelstein, Glas und Beton. Er sei funktional und schließt sich direkt an die Ostwand der Kirche.

Das neue Gemeindezentrum würde aus diesem Neubau, einem Durchgang zur Kirche, Toiletten sowie Abstellräumen und einer Garderobe im Kellergewölbe bestehen. Die Gesamtfläche würde etwa 500 Quadratmeter betragen. Im Neubau ist vorgesehen, einen Saal, eine Küche, zwei Gemeinderäume, einen Raum für die Junge Gemeinde und ein Büro oder Gruppenraum einzurichten. So gäbe es genügend Platz für mehrere Aktivitäten. "Die jetzigen Räume in Pfarrhaus und Kirche bieten dafür zu wenig Platz", begründet Gemeindepfarrer Christian Mendt die Neubaupläne. Die Radebeuler Tafel soll auch einziehen.

Die Anbindung zur Kirche erfolge nach einem Durchbruch über einen Gang im Sockelgeschoss. Treppe und Aufzug würden seitlich unterhalb der Emporen eingebaut. Die Anbindung erfülle die Denkmalschutzforderung. Denn der äußere Rundweg um die Kirche müsse erhalten bleiben. Die drei Linden auf der Ostseite, die vielen in der Gemeinde am Herzen lägen, müssten aber weg.

Ab Sonntag sind in der Lutherkirche alle Entwürfe sechs Wochen lang zu sehen. Am Vormittag werden zudem die drei bestplatzierten Entwürfe prämiert - Platz zwei geht an das Büro F29 Architekten aus Dresden, der dritte Preis an die Architektengemeinschaft Zimmermann aus Dresden. Der laut Mendt kostengünstigste Siegerentwurf der Architekten Christian Knoche, Gaby Kannegiesser und Leon-Pascal Keller soll nun dem Vorstand der Gemeinde empfohlen werden. Dieser Neubau koste rund 1,2 Millionen Euro, schätzt Mendt. Wenn 80 Prozent der Summe vorhanden seien, könne gebaut werden. Erhoffter Baustart sei Ende 2013.

230 000 Euro hat die Gemeinde bereits gesammelt. Fördermittelanträge an die Landeskirche sind in Arbeit. Über Spendenaktionen, die bald vorgestellt würden, soll der Bau gestemmt werden. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.09.2012

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