Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Gemeinde Ottendorf-Okrilla hofft auf Geldsegen für die Schuldentilgung

Verkauf kommunaler Wohngrundstücke Gemeinde Ottendorf-Okrilla hofft auf Geldsegen für die Schuldentilgung

Die Gemeinde Ottendorf-Okrilla rechnet mit Einnahmen in Höhe von 1,86 Millionen Euro durch den Verkauf von kommunalen Wohngrundstücken. Größter Einzelposten ist mit knapp 1,5 Millionen Euro das Zwölfeckhaus an der Radeburger Straße.

Voriger Artikel
Sanierung der Kita „Spieloase“ in Pirna kommt voran
Nächster Artikel
Städte in der Region Dresden warten noch immer auf Zensus-Ergebnis

Das Zwölfeckhaus an der Radeburger Straße.

Quelle: Werner Peters

Ottendorf-Okrilla. Die Gemeinde rechnet mit Einnahmen in Höhe von 1,86 Millionen Euro durch den Verkauf von kommunalen Wohngrundstücken. Größter Einzelposten ist mit knapp 1,5 Millionen Euro das Zwölfeckhaus an der Radeburger Straße. Weiterhin stehen zwei Mehrfamilienhäuser an der Dresdner Straße und an der Wachbergstraße zum Verkauf. Mit dem erhofften Geldsegen soll ein Teil des Schuldenbergs abgetragen werden.

Das 1977 errichtete Zwölfeckhaus galt wegen einer Sozialklausel lange Zeit als unverkäuflich. Demnach legte ein früherer Gemeinderatsbeschluss fest, dass die frei werdenden Wohnungen bevorzugt an Senioren oder Menschen mit Behinderungen vergeben werden müssen.

Doch vor sechs Jahren kippte nach und nach die Stimmung im Gemeinderat. Eine Gruppe von Gemeinderäten regte damals an, dass sich die Gemeinde vom kompletten Wohngebäudebestand trennt. Die Begründung: Die Häuser sind mehr oder weniger sanierungsbedürftig und durch die Gemeindeverwaltung auf Dauer nicht effizient zu bewirtschaften. Und Geld für Sanierungen ist im Gemeindehaushalt auf Jahre absehbar nicht vorhanden. Trotzdem wurde das Thema im Rathaus auf die lange Bank geschoben. Nach zähem Diskussionsprozess fasste der Gemeinderat dann letztes Jahr gegen den Willen von Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) den Grundsatzbeschluss zum Verkauf des Tafelsilbers (DNN berichteten).

Ob die Kaufinteressenten nun Schlange stehen, bleibt abzuwarten. Denn neben dem Kaufpreis müssen eventuelle Käufer mit einem nicht unerheblichen Sanierungsaufwand rechnen. Für das Zwölfeckhaus mit seinen 54 Wohneinheiten könnte sich dieser auf bis zu 1,2 Millionen Euro summieren. Ähnlich dürften die Relationen in den beiden anderen zum Verkauf stehenden Objekten sein. Diese weisen laut Exposé nur einfache Wohnstandards aus und verfügen zu großen Teilen nur über Ofenheizungen.

Von Werner Peters

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr