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Geld für Bahnhof West ist da - Stadtrat will bis Sommer über Kauf entscheiden

Geld für Bahnhof West ist da - Stadtrat will bis Sommer über Kauf entscheiden

Eine Politik der kleinen Schritte soll zur Entwicklung des Areals rings um das alte Bahnhofsgebäude in Radebeul-West zum neuen Stadtteilzentrum führen. So wünscht es sich nach dem Vorbild „Ost“ Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos).

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Quelle: dpa

Nun wurde auf dem Weg dahin eine weitere Hürde genommen. Durch den Verkauf eines Grundstückes hat die Stadt Mittel für den Teilerwerb des alten Bahnhofsgebäudes erwirtschaftet. Das 950 Quadratmeter große Flurstück Wettinstraße 17, das die Stadt zum Verkauf ausgeschrieben hatte, erzielte einen beachtlichen Preis.

360 000 Euro für ein unbebautes Stück Land – das ließ die Stadträte vergangenen Mittwoch mit der Zunge schnalzen. Man habe über Wert verkauft, kommentierte OB Wendsche zufrieden. Die Stadt verfüge nun über Geld, um den vorderen Gebäudeteil des ehemaligen Bahnhofskomplexes mit Blick zur Bahnhofstraße erwerben zu können, für den eine etwa vergleichbare Summe als Kaufpreis im Raum stehe. Derzeit steht man nach wie vor in Verhandlungen mit der Eigentümergesellschaft. Diese hatte das Areal vor Jahren von der Deutschen Bahn gekauft. Der Stadtrat hatte die Stadt 2012 beauftragt, in Verhandlung um das Gebäude zu treten und den Verkauf eines eigenen Grundstückes zur Finanzierung angeregt. In den nächsten Wochen wolle man den Kauf in trockene Tücher bringen.

 „Wir liegen diesbezüglich in den letzten Zügen“, bestätigte der OB. Ein weiterer Stadtratsbeschluss soll noch vor der Sommerpause endgültig über den Erwerb entscheiden. Den hinteren Bereich des Gebäudes will das Architekturbüro SAI Scharrer Architekten kaufen, das auch die Planungen für das gesamte Areal ausführen wird. Das Büro will in seiner Hälfte des Gebäudes später auch seine neuen Geschäftsräume einrichten. Weit diffuser präsentieren sich dagegen die Vorstellungen der Stadt. Klar ist lediglich, dass die Stadtbibliothek West hierher umziehen soll. Aber auch die Stadtgalerie in Altkötzschenbroda war im Gespräch. Die Galerie findet für solche Töne wenig Beifall.

Man fürchtet nicht nur um sein schönes Außengelände, auch zu wenig Platz im Bahnhofsgebäude wird moniert. Die Fraktion Grüne/Bürgerforum sprach am Mittwoch gar von einem „Zwangsumzug“. Gezwungen werde niemand, der Vorschlag sei damals aus den Fraktionen gekommen, wehrt der OB ab. Sobald die Kostenschätzung für die Sanierung fertig sei, werde ein Nutzungskonzept erstellt. Im Zuge dessen werde geprüft, welche Art Nutzung infrage kommt. Bis zur Fertigstellung des neuen Stadtteilzentrums könnten demnach noch einige Jahre vergehen.

Jane Jannke

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